Freitag, 15. Mai 2020

Die Fatalistin

Die Kinder, ihr Mann, das Studium: Die besten Dinge im Leben von Elke Kalser sind „zufällig passiert“, wie es die 41-jährige Psychologin aus Montan selbst formuliert. Dabei sei es ihr immer leicht gefallen, Neues zuzulassen.

Elke Kalser: „Als Bauernkind hatte ich das Privileg, Mama und Tata immer in meiner Nähe zu haben.“
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Elke Kalser: „Als Bauernkind hatte ich das Privileg, Mama und Tata immer in meiner Nähe zu haben.“ - Foto: © Privat
Ihre Begeisterung für Menschen im Allgemeinen und für Frauen im Besonderen hat Elke Kalser über einige Umwege zunächst zum Studium der Psychologie und anschließend zu einem Engagement im Haus der geschützten Wohnungen in Bozen geführt.

Zurzeit arbeitet die vierfache Mutter allerdings nur zu 30 Prozent. Der Rest der Zeit gehört Tochter Theresa und den Söhnen Anton, Johann und Adam. „Als Bauernkind hatte ich das Privileg, Mama und Tata immer in der Nähe zu haben. Ich kenne das gar nicht anders.“ Und mit der Zeit habe sie sogar gelernt, das bisschen Freizeit zu genießen, das ihr jetzt bleibt, da die Kinder aus dem Gröbsten heraus sind. „Ich empfinde es als Luxus, wenn ich ab und zu einen Spaziergang in der Natur machen oder ohne Stress im Garten arbeiten darf.“ Einen Luxus, den sie immer wieder bewusst erlebt.

In der Ausgabe vom 15. Mai widmet die Zeitschrift „Die Südtiroler Frau“ der 41-jährigen Psychologin Elke Kalser ein Porträt.

Außerdem im aktuellen Heft: Professor Dr. Bernd Gänsbacher empfiehlt in der zweiten Phase der Corona-Krise „ein Leben mit Hausverstand“, Professorin Karin Larcher und Lehrerin Verena Toll berichten über die Herausforderungen des Fernunterrichts, und Rechtsanwältin Christine Mayr klärt eine Erbin über den gesetzlich geregelten Pflichtteil auf.


stol