Um 6.30 Uhr ist sie zuhause in Kuppelwies losgefahren, um eine Stunde später pünktlich zum Termin mit der „Südtiroler Frau“ in Bozner zu sein. Um diese Zeit ist es noch sehr ruhig im Caritas-Gebäude. Mit seinem markanten Erdbraun hebt sich das ehemalige Kloster der Eucharistiner deutlich von den anderen Fassaden in der Sparkassenstraße ab. Beatrix Mairhofer holt den Schlüssel aus der Handtasche und sperrt auf. Blaues, ärmelloses Sommerkleid, leichte Sandalen in leuchtendem Türkis, passend dazu der Schmuck an Hals, Ohren und Hand – die Chefin geht voraus. <BR /><BR />Als „Kraftvolle“ hatte sich Kandidatin Mairhofer bei den Landtagswahlen 2018 den SVP-Wählern präsentiert. Die Ultner Bürgermeisterin schaffte den Sprung in den Landtag zwar nicht, der Wahlslogan war aber treffend. Rasch, zielstrebig, selbstbestimmt, eine Frau, die Verantwortung übernimmt – so schätzt man die 50-Jährige bereits auf den ersten Blick ein. Und ihre Vita bestätigt diesen Eindruck.<BR /><BR />In ihrer aktuellen Ausgabe veröffentlicht die Zeitschrift „Die Südtiroler Frau“ das Porträt der neuen Caritas-Direktorin.<BR /><BR />Weitere Themen im Heft: Femizid – das Thema kommt ins Theater; Harninkontinenz ist nicht nur eine Frage des Alters; Hildegard Kreiter schreibt über das „Wunder vom Holunder“; Kleider-Trends für Herbst und Winter. <BR />