<b>Von Stephan Niederegger</b><BR /><BR />Schon in der Jugendzeit war er auf Konzerten unterwegs, ist oft erst spät nach Hause gekommen und direkt vom Bahnhof in die Schule gegangen. Auch heute noch fährt Dieter Scoz gerne zu Konzerten, denn „Live-Konzerte sind unbezahlbare Erlebnisse“, sagt er. <BR /><BR />Jetzt „fährt“ aber im Hinterkopf auch immer der Medienfachmann mit, den die Bühnentechnik drumherum ebenso interessiert wie das Geschehen auf der Bühne. Der Moderator lässt sich aber nicht in eine bestimmte musikalische Schublade drängen, denn ihm gefällt „jede Musik, die gut gemacht ist.“ Und das Heavy-Metal-Hardrock-Festival „Hellfest Open Air 2025“ in Frankreich ist in seinem Terminkalender bereits vorgemerkt.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1064694_image" /></div> <BR />Als Musikredakteur bei RAI Südtirol ist der 51-Jährige jeden Tag mit Musik konfrontiert – mit vielen Genres, von der Blasmusik über die Klassik und den Jazz bis hin zur Volksmusik. <BR /><BR />Zu Hause läuft der CD-Spieler eher selten, aber wenn, dann sind Claudio Monteverdi (Renaissance/Barock), Heinrich Schütz (Frühbarock) und Johann Sebastian Bach (Barock) seine Favoriten. Nach dem Hornstudium hat Dieter Scoz in Barcelona ein 2-jähriges Seminar für Alte Musik besucht. Daher wohl auch sein Interesse für diese Musikepoche.<h3> Musik hören – Musik spielen</h3>Auch wenn er nach dem Hornstudium einen anderen beruflichen Weg eingeschlagen hat, ist die Musik aus seinem Leben nicht wegzudenken. Seit 1989 ist er Mitglied der Stadtkapelle Bozen und bereits seit vielen Jahren Vizeobmann im organisatorischen Gespann mit Obmann Stefan Parschalk. <BR /><BR />„Wir sind ein gutes Team“, hebt er hervor. Das Vereinsleben sei sehr wichtig für die Gesellschaft, ist er überzeugt, denn wenn jeder nur sein eigenes Ding mache, breche das soziale Gefüge auseinander. Nach der Sommerpause freue er sich schon wieder auf den Probenbeginn, aber auch auf den bevorstehenden Gastauftritt der Böhmischen im nordbayerischen Bamberg.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1064697_image" /></div> <h3> Wein, Gin und die Natur</h3>Jeden ersten Dienstag im Monat trifft er sich mit Freunden zur Weinverkostung. Aus einer spontanen Gin-Verkostung wurde die Männerrunde „GIN-derella“ und ein monatlicher Fixtermin. Das Treffen steht immer unter einem anderen kulinarischen Thema.<BR /><BR />Seit seiner Jugendzeit ist Dieter Scoz sportlich aktiv. Heute würde ihm ohne Sport etwas fehlen, gibt er unumwunden zu. Er spielt regelmäßig mit Freunden Tennis, schwingt sich aufs Mountainbike oder aufs Rennrad – aber immer aus Spaß, nie mit der Stoppuhr in der Hand oder der Fitnessuhr am Armgelenk.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1064700_image" /></div> Im Winter begibt sich der 51-Jährige auf die Langlaufloipe. In der vergangenen Saison hat er zum ersten Mal die Saisonkarte für Pens-Asten gekauft und erzählt von diesem Insidertip im Sarntal. Manchmal ist er auch im viel besuchten Langlaufparadies Lavazé anzutreffen.<BR /><BR /><embed id="dtext86-66161354_listbox" /><BR /><BR />Generell ist Dieter Scoz sportinteressiert, verfolgt viele Wettbewerbe und verfügt über ein umfassendes Allgemeinwissen. Er nennt sich selbst einen „Tabellen-Fetischist“. Der Grieser ist aber auch gerne in den Bergen unterwegs, genießt die Zeit mit der Familie und die Schönheit der Natur. Und im Sommer „flieht“ die Familie vor der drückenden Hitze in der Stadt hinauf auf den Ritten.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1064703_image" /></div> <BR /> In Oberbozen bietet die kleine Wohnung im ehemaligen Haus des Großvaters seiner Frau die wohltuende Sommerfrische, auch wenn er selbst mehrmals in der Woche arbeitsbedingt zwischen der angenehmen Höhenluft und der schwülen Temperaturen im Tal hin- und herpendeln muss.<BR /><BR />Und in diesen letzten Augusttagen fahren sie für einige Tage ins Hochpustertal – zurück zu den familiären Wurzeln in Toblach. Seine Mutter Maria Taschler stammte vom „Fauster-Franz“-Hof, wo Dieter Scoz die ersten Jahre seiner Kindheit verlebt hatte. Von daher erklärt sich auch sein Dialekt, wenn er ab und an vom „Stadtlerischen“ ins „Hochpustertalerische“ verfällt. Dort hilft die Familie seinem Bruder Hugo bei der Arbeit auf der Sarl-Alm. Das sei ein Eintauchen in die Kindheit und eine wohltuende Abwechslung zum Leben in der Stadt, freut sich Dieter Scoz immer wieder auf diese kurze Auszeit.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1064706_image" /></div> <BR /><embed id="dtext86-66161350_listbox" />