Donnerstag, 19. November 2015

Diese Sehenswürdigkeiten sind angeblich terrorgefährdet

In Italien sind laut Medienberichten fünf Terrorverdächtige identifiziert worden, die Anschläge auf bekannte Sehenswürdigkeiten geplant haben könnten.

Die IS-Terroristen sollen angeblich auch den Mailänder Dom ins Visier genommen haben.
Die IS-Terroristen sollen angeblich auch den Mailänder Dom ins Visier genommen haben. - Foto: © APA/EPA

Die US-Bundespolizei FBI habe die italienischen Behörden auf diese Personen mit arabischen Namen hingewiesen, meldete die Nachrichtenagentur Ansa. Bisher seien sie aber noch auf freiem Fuß.

Nach einem Bericht der Onlineausgabe der Zeitung „La Repubblica“ könnten sie Anschläge auf den Petersdom in Rom,

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sowie auf den Mailänder Dom

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und das Mailänder Opernhaus Scala geplant haben.

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IS kündigt an: Wollen Rom erobern

In ganz Italien waren nach den Anschlägen von Paris die Sicherheitsmaßnahmen verschärft worden. Am 8. Dezember beginnt in Rom ein außerordentliches Heiliges Jahr, zu dem Millionen von Pilgern erwartet werden. Am Freitag soll das Sicherheitskonzept dazu vorgestellt werden. Der IS hatte schon in der Vergangenheit in seiner Propaganda geprahlt, er wolle Rom erobern.

Schärfste Sicherheitsvorkehrungen

Premier Matteo Renzi hat indessen betont, dass Europa aus Angst vor dem fundamentalistischen Terrorismus nicht auf seine Freiheit verzichten dürfe. „Wir unterschätzen die Terrorgefahr nicht, doch wir dürfen nicht auf unsere Identität verzichten“, sagte der Regierungschef nach Angaben italienischer Medien vom Donnerstag.

Renzi hob die Notwendigkeit hervor, eine Balance zwischen Sicherheit und Freiheit zu finden. Italien habe schärfste Sicherheitsvorkehrungen zur Vorbeugung von Anschlägen ergriffen. 

apa/dpa

stol