Montag, 13. September 2021

Dieter Bohlen über RTL-Aus: „Ich hätte Michael Wendler nie in die DSDS-Jury gesetzt“

Dieter Bohlen ist raus aus er Jury von den Castingshows „DSDS“ und „Das Supertalent“. Am gestrigen Sonntag erklärt er, warum er diese Entscheidung getroffen hat – und auch ein Kommentar zu Schlagersänger Michael Wendler ist gefallen. Nun reagiert Wendler mit einem Statement auf Telegram.

Bohlen Bohlen äußert sich zu seinem RTL-Aus.
Bohlen Bohlen äußert sich zu seinem RTL-Aus. - Foto: © APA (dpa) / Henning Kaiser
Am gestrigen Sonntag veröffentlichte Ex-DSDS-Juror Dieter Bohlen ein Statement-Video auf Instagram, in dem er erklärt, wieso er fortan nicht mehr in der Jury von „das Supertalent“ oder „Deutschland sucht den Superstar“ sitzen wird.




Er habe „andere Meinungen“ vertreten wie die neuen Geschäftsführer der Sendungen, sagte der 67-Jährige. Des Weiteren fiel der Kommentar: „Ich hätte nie den Wendler da reingesetzt“. Damit war wohl gemeint, dass der Schlagersänger Michael Wendler im Jahr 2021 als Juror bei der Castingshow DSDS zu sehen war, bis RTL ihn aufgrund fragwürdiger Aussagen zensieren ließ.


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Nun hat sich Michael Wendler zu dem Video und insbesondere zu Bohlens Aussage geäußert. In wütenden Großbuchstaben schreibt der 49-Jährige auf der App „Telegram“: „Wie armselig Herr Bohlen! Was für eine miese Anspielung ich hätte mit seinem Rausschmiss bei RTL zu tun! Bohlen alleine ist schuld an den miesen DSDS-Quoten der Vergangenheit. Die Luft war einfach raus. Seine monströsen Gagen-Vorstellungen konnte und wollte RTL offensichtlich nicht mehr erfüllen…“.

Die Castingshow DSDS sei ein gutes Projekt zur Findung von echten Gesangstalenten, hätte jedoch mit den Jahren seine Glaubwürdigkeit verloren, schreibt Wendler weiter. Es ginge nur mehr um „Bashing“ und Verachtung für die mutigen Bewerber.

„Ich hätte diesen Zustand gerne verändert. Leider musste sich RTL den Kabalen beugen und sich von mir distanzieren. Ich wurde in übelster Weise denunziert, deformiert und verpixelt“.

Seine Darstellung bei DSDS gelte als menschenverachtend, grenze an Körperverletzung und erfülle den Straftatbestand von Mobbing, äußert sich der 49-Jährige abschließend.

stol