Mittwoch, 04. April 2018

Digitales Marketing: Digitale Medien überflügeln TV

In Zeiten zunehmenden Wettbewerbs spieltWerbung für Unternehmen eine überauswichtige Rolle. Dies gilt natürlich auch für Südtiroler Betriebe.

Ob übers Smartphone oder das Tablet: Onlineangebote laufen dem TV zunehmend den Rang ab, das zeigt sich auch an den Werbeausgaben. Foto: Shutterstock
Ob übers Smartphone oder das Tablet: Onlineangebote laufen dem TV zunehmend den Rang ab, das zeigt sich auch an den Werbeausgaben. Foto: Shutterstock

Bei den Investitionen ist es sinnvoll, über den Tellerrand zu schauen, um aus den Trends bei den weltweiten Werbeausgaben Strategien für das eigene Unternehmen abzuleiten.

Persönlich finde ich dabei die jährliche Studie der Marktforscher von Zenith überaus wertvoll. Die aktuell veröffentlichten Werte befassen sich mit der Entwicklung der globalen Werbeausgaben der nächsten 2 Jahre: Hierwird deutlich, dass die Ausgaben für digitale Medien den historischen Marktführer Fernsehwerbung zunehmend überflügeln. Die Online-Werbung hat sich weltweit als wichtigster Anlaufpunkt für die Mehrheit aller Werbetreibenden etabliert.

Laut Zenith belaufen sich die Ausgaben für Fernsehwerbung im Jahr 2018 auf etwas mehr als 187 Milliarden Dollar, während die Ausgaben für digitale Werbung 227 Milliarden Dollar betragen.
Vor nur einem Jahr lag die Differenz noch bei 20 Millionen Dollar. Und damit nicht genug: Bis 2020 sollen die Ausgaben für digitale Werbung auf knapp 274 Milliarden ansteigen.

Unangefochten auf Platz eins der Onlinewerbe-Charts stehen dabei weiterhin die Ausgaben für die Positionierung in den Suchmaschinen. Video-Display-Werbeanzeigen und Social Media entwickeln sich aber schnell nach vorne. Bis 2020 sollen die Ausgaben für Suchmaschinen- Marketing fast 110 Milliarden Dollar betragen. Das Wachstum von sozialen und Videoanzeigen ist noch stärker: Im Segment Social Display werden die Aufwendungen voraussichtlich von 58 auf 76 Milliarden bis 2020 steigen. Für die Video- Anzeigen gilt: Die Ausgaben werden von knapp 32 Milliarden auf bis zu 43 Milliarden US-Dollar steigen.
Es bleibt unklar, inwieweit die derzeitige heftige Kritik an Facebook die Entwicklung in den Sozialen Medien etwas bremsen könnte. Aktuell führt an den Giganten allerdings (noch) kein Weg vorbei.

Weitere Informationen bei Südtirol Online Marketing - [email protected]

stol