Donnerstag, 29. März 2018

Digitales Marketing: Mobile-First-Index: Droht der Absturz im Google-Ranking?

Seit Jahren sind mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets auf dem Vormarsch, und dadurch ist das Internet nicht mehr nur am Schreibtisch verfügbar, sondern jederzeit griffbereit in unseren Hosentaschen.

„Mobile First“ heißt das Gebot der Stunde: Nur wer seine Internetseite bereits in der Planungsphase vor allem für mobile Endgeräte konzipiert, ist heute der Konkurrenz eine Nasenlänge voraus.
„Mobile First“ heißt das Gebot der Stunde: Nur wer seine Internetseite bereits in der Planungsphase vor allem für mobile Endgeräte konzipiert, ist heute der Konkurrenz eine Nasenlänge voraus.

Dazu ein Beispiel aus unserem Bereich: Unser Nachrichtenportal Stol.it hat mit durchschnittlich 55.000 APP-Nutzern pro Tag und weiteren 35.000 Anwendern über Mobile (Browser) und Tablet die 50-Prozent-Marke (Desktop/Mobile) längst und deutlich zu Gunsten der mobilen Nutzung überschritten. 

Doch was ist in den letzten Jahren hier passiert? Von der klassischen Desktop-Seite ging die Entwicklung von der mobilen Seite zum sogenannten Responsive Design, bei dem sich die Internetseite automatisch an die jeweilige Bildschirmgröße anpasste. Seit einiger Zeit ist nun der Begriff „Mobile First“ das Maß aller Dinge. Das bedeutet, dass eine Internetseite bereits in der Planungsphase vor allem für mobile Endgeräte konzipiert wird. Google begleitet diese Entwicklung sehr genau und hat im November 2016 den sogenannten Mobile-First-Index angekündigt.

Eineinhalb Jahre Tests und Experimente später wurde nun der Rollout-Prozess offiziell gestartet. Damit dürfte jetzt eine größere Zahl von Webseiten in den mobilen Index migriert werden.

Und was bedeutet das jetzt konkret?

Mit seinem Mobile-First-Index wird Google ab sofort die mobile Version einer Seite heranziehen, um deren Relevanz für mehrheitlich mobile Nutzer zu bewerten. Das bedeutet, dass sich Unternehmen und  Seitenbetreiber spätestens jetzt um eine optimale mobile Version ihrer Seite kümmern sollten. Dabei geht es zum Beispiel um die Nutzung von Responsive Design sowie um eine korrekte Implementierung der dynamischen Bereitstellung von Inhalten. Themen, mit den wir uns seit längerem bei Stol.it und den Webseiten für unsere Kunden beschäftigen.

Google wird Seitenbetreiber, deren Webseiten es in den Mobile-First-Index geschafft haben, über die „Search Console“ informieren. Alle, die bei der ersten Indexierungswelle nicht dabei sind, droht laut Google (noch) nicht die Abstrafung in der Rankingposition. Dennoch ruft Google Webseiten-Anbieter auf, ihre Inhalte für die mobile Nutzung weiter zu optimieren.

Schon seit 3 Jahren wird mobil-optimierter Content bei der mobilen Suche zum Teil bevorzugt. Und ab kommenden Juli sollen Seiten, die langsam laden, in den Rankings am Desktop und am Smartphone  benachteiligt werden können. Auch Südtiroler Unternehmen sollten deshalb ihre Webseite auf Schwachstellen überprüfen.

Weitere Informationen bei Südtirol Online Marketing - 

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stol