Mittwoch, 11. April 2018

Digitales Marketing: Welche Plattform ist die geeignete?

Sollte ein Unternehmen stärker bei Instagram oder auf YouTube werben? Und welche Plattform eignet sich für die Kundengenerierung am besten? Solche Fragen müssen sich die Marketing- Experten immer wieder stellen. Abhilfe schafft nun der „Social Audience Guide 2018“ von Spredfast.

Unternehmen, deren Zielgruppe Teenager sind, sollten am besten auf Instagram oder Snapchat tätig sein. - shutterstock
Unternehmen, deren Zielgruppe Teenager sind, sollten am besten auf Instagram oder Snapchat tätig sein. - shutterstock

Er klärt nicht nur über das Verhalten der Nutzer in den verschiedenen sozialen Netzwerken auf, sondern leitet daraus auch ab, für welche Branchen und Produkte welches Netzwerk am meisten Potential bietet. Der Guide zeigt verschiedene Facetten des Publikums in den sozialen Medien auf. Dabei wurden die Nutzer bei Facebook, Instagram, Snapchat, YouTube und auch Twitter unter die Lupe genommen.

Wirft man zunächst einen Blick auf die beiden größten Plattformen der sozialen Medien, Facebook und YouTube, wird deutlich, dass diese für unheimlich viele Menschen als Anlaufstelle gelten. Über 2 Milliarden
Nutzer bei Facebook und mehr als eine Milliarden User bei YouTube sprechen für sich. Doch auch hier zeigen sich Unterschiede in denNutzungsverhalten. Bei Facebook finden sich statistisch mit 52 Prozent etwas häufiger Frauen wieder, während YouTube zu 55 Prozent von männlichen Nutzern aufgesucht wird. Dies ist nur eine kleine Differenz.

Beim Blick auf die Demographie werden diese Unterschiede deutlicher: Denn am verbreitetsten ist die Facebook-Nutzung bei den 18- bis 29-Jährigen, während bei YouTube der prozentual größte Anteil die Altersgruppe der 35- bis 44-Jährigen ist. Wenn also auf Facebook eher die Millennials oder die User der sogenannten Generation Z interagieren, könnten bei YouTube auch ältere Nutzer zu mehr Engagement
neigen.

Eine wohl sehr differente Zielgruppe findet sich bei Snapchat. 300 Millionen monatlich aktive Nutzer zeigen an, dass die Plattformtrotz aller Widrigkeiten sehr relevant bleibt. Vor allem für Teenager. 39 Prozent der Jugendlichen gaben in einer Umfrage an, Snapchat sei ihr liebstes Netzwerk. Unternehmen können sich also hier platzieren, um von den jüngeren Nutzergruppen entdeckt zu werden. Zudem sei gesagt, dass 70 Prozentder Snapchat- User weiblich sind.

Instagram ist vor allemfür Unternehmen geeignet, die sich um Branding-Kampagnen bemühen. 800 Millionen monatlich aktive Nutzer, aus ausgeglichenen Einkommensbereichen sprechen für sich. Die Nutzer - 58 Prozent davon Frauen – sind im Alter von 18 bis 49 angesiedelt. Und sie wollen Marken sehen. Nicht umsonst folgen ebenfalls 53 Prozent aller Nutzer mindestens einer Marke auf Instagram.

Eignet sich Instagram für eine bildstarke Präsentation von Produktpaletten und neuen Artikeln, kann Twitter für Aktuelles und die Aufmerksamkeit auf Aktionen genutzt werden. Denn der Dienst mit seinen 317 Millionen monatlich Usern hat zwar eine durchschnittlich kurze tägliche Nutzungszeit, doch 3 Viertel der Nutzer prüfen die Seiten täglich, um News zu bekommen – auch von Marken.

Fazit: Etwas vereinfacht dargestellt sind Instagram und Snapchat wohl der beste Platz, um Teenager zu erreichen, während die Millennials auf Instagram und Facebook am ehesten Zuhause sind. Nach dieser Übersicht bieten sich für Dienstleister im gehobenen Preissegment eher Facebook und Twitter an, während Verkäufer Instagram, Snapchat aber auch YouTube nicht vernachlässigen sollten.

Weitere Informationen bei Südtirol Online Marketing - [email protected]

stol