Dienstag, 06. Januar 2015

Dominanz der weißen Männer: Der neue US-Kongress in Zahlen

Zwei Monate nach der herben Wahlniederlage für die Demokraten von US-Präsident Barack Obama nehmen Senat und Repräsentantenhaus am Dienstag in neuer Zusammensetzung ihre Arbeit auf.

Der neue US-Kongress
Der neue US-Kongress - Foto: © APA/EPA

Fortan haben die Republikaner in beiden Kammern die Mehrheit. Die Legislaturperiode des 114. Kongresses dauert bis Jänner 2017. 

Senat

Die Republikaner stellen 54 Senatoren, ein Zugewinn von acht Sitzen. Die Demokraten müssen sich künftig mit 46 Stimmen zufriedengeben. Darunter sind zwei parteilose Politiker, die sich gewöhnlich dem Obama-Lager anschließen.

Die Kongresskammer ist überwiegend weiß und männlich. Nur ein Fünftel der hundert Senatoren sind Frauen (14 Demokratinnen und sechs Republikanerinnen).

Der Senat zählt zwei afroamerikanische Politiker (Cory Booker und Tim Scott), drei hispanischstämmige Politiker (Robert Menendez, Marco Rubio und Ted Cruz) und eine asiatischstämmige Politikerin (Mazie Hirono).

Repräsentantenhaus 

Für die Republikaner sitzen fortan 246 Abgeordnete in der Kongresskammer. Das ist die größte republikanische Mehrheit seit dem Ende der 1920er-Jahre.

Die Demokraten kommen nur noch auf 188 Abgeordnete, ein Minus von 13 Stimmen. Ein Sitz ist derzeit vakant, nachdem ein republikanischer Politiker wegen Steuerbetrugs zurücktreten musste.

Auch im Repräsentantenhaus dominieren weiße Männer: Unter den Abgeordneten sind 84 Frauen, 44 Afroamerikaner, 34 Politiker mit lateinamerikanischen Wurzeln und zehn asiatischstämmige Parlamentarier.

apa/afp

stol