Mittwoch, 09. November 2016

Donald Trump wird 45. Präsident der USA

Was beinahe niemand für möglich gehalten hat, ist wahr: Donald Trump wird Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.

Am Ziel: Donald Trump wird US-Präsident.
Am Ziel: Donald Trump wird US-Präsident. - Foto: © APA/AFP

Der republikanische Kandidat hat nach Prognosen der Nachrichtenagentur AP die Wahl zum US-Präsidenten gewonnen.

Der Kandidat der Republikaner trug Siege in den meisten, überaus wichtigen Swing States davon. Trump holte sich Ohio, er holte sich Florida, er holte sich North Carolina.

Swing States sind Bundesstaaten, die besonders hart umkämpft sind. Anders als in anderen Staaten wie beispielsweise New York oder Texas machen hier nicht regelmäßig nur Demokraten oder Republikaner das Rennen, sondern Mehrheiten können auch mal von der einen zur anderen Partei wechseln.

Clinton will nicht reden

Am frühen Mittwochmorgen waren die meisten Bundesstaaten schon ausgezählt. Es zeigte sich eine tiefrote Landkarte: Hillary Clinton konnte an den Küsten – sowohl West als auch Ost – punkten. Doch Donald Trump triumphierte im Herzen Amerikas – und in Staaten, in denen ihm wohl kaum jemand einen Sieg zugetraut hätte.

Die unterlegene Clinton wollte in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) keine Stellungnahme mehr abgeben. Ihr Wahlkampfchef John Podesta sagte vor den wartenden Anhängern, sie sollten nach Hause gehen.

Republikaner verteidigen Mehrheit im Abgeordnetenhaus

Der US-Präsident gilt als der mächtigste Mensch der Welt. Offiziell wird der neue Präsident am 18. Dezember gewählt und am 20. Januar vereidigt und ins Amt eingeführt.

Zudem wurde in der Nacht zu Mittwoch auch das Repräsentantenhaus neu gewählt, im Senat wird ein Drittel der Vertreter ausgetauscht. Auch im Abgeordnetenhaus holten sich die Republikaner die Mehrheit, ein Sieg im Senat scheint zu diesem Zeitpunkt ebenso wahrscheinlich.

stol/apa

 

stol