Sonntag, 3. April 2022

Doris Warasin: „Vor Giorgio Moroder zu singen war ein großer Moment“

Doris Warasin gehört zweifelsohne zu den umtriebigsten Akteuren in der Südtiroler Musik- und Theaterszene. Heute füllt das künstlerische Multitalent den STOL-Fragebogen aus.

Die STOL-Redaktion hat bei Doris Warasin nachgehakt. - Foto: © stol

Doris Warasin gehört zu den vielseitigsten Künstlern, die die heimische Kulturszene zu bieten hat: In Wien wurde sie an den Performing Arts Studios Vienna zur Musicaldarstellerin ausgebildet, in Kopenhagen hat sie am Complete Vocal Institute eine Ausbildung zum Vocal Coach abgeschlossen. Ihre Engagements führten sie anschließend nach Deutschland, Österreich und Italien. Ungefähr 10 Jahre war sie auf den Musical-Bühnen in ganz Europa unterwegs und sammelte dort reichlich Berufserfahrung.

Mit der Geburt ihres ersten Sohnes im Jahr 2010 kehrte Warasin wieder in ihre Heimat zurück, wo sie zusammen mit Antonia Tinkhauser den Kulturverein MurX Theater und Academy gründete und den Grundstein für eine Ausbildungsstätte in den 3 Sparten der Bühnenkunst (Tanz, Gesang und Schauspiel) legte.

Aktuell ist Doris Warasin als Darstellerin, Lehrerin, Singersongwriterin und Künstlerische Leiterin in Vollzeit-MurX-Musical-Mission unterwegs. Am gestrigen Samstag feierte die Eigenproduktion des Vereins „Carpe Diem – Das Jugendmusical“ in Eppan seine Premiere.

Doris Warasin ist ein Multitalent was Musik und Theater betrifft. - Foto: © Jens Ochmann


Welcher Versuchung können Sie nicht widerstehen?
Nutella. Immer noch!

Dafür fühle ich mich zu jung/alt….
Zu jung zum alt sein und umgekehrt. Irgendwie bin ich genau mitten drin gerade!

Wofür geben Sie zu viel Geld aus?
Stoffe zum Nähen.

Was steht schon zu lange auf Ihrer To-Do-Liste?
To-Do Liste sinnvoll sortieren.

Warum haben Sie sich zuletzt verspätet?
Gestern bei einer Raumbesichtigung.

Welches Talent würden Sie gerne besitzen?
Trotz Lampenfieber, Aufregung, Stress immer gut schlafen können.

Worüber haben Sie zuletzt herzhaft gelacht?
Bei einem Gespräch mit Sonja Daum über unsere Zukunft als alte Ulknudeln.

Womit bringt man Sie auf die Palme?
Wenn man sich nicht an Abmachungen hält.

Der wichtigste Rat, den ich je bekommen habe ist…
Nach jedem Tief kommt irgendwann wieder ein Hoch.

Wann hatten Sie zum ersten Mal das Gefühl mächtig zu sein?
Am Ende meiner Schwangerschaften, da wär ich wirklich mächtig mächtig.

Wann haben Sie sich ohnmächtig gefühlt?
In Anbetracht der aktuellen Ereignisse in der Ukraine und in Sachen Klima fühl ich mich morgens schon ohnmächtig und überlege wie ich mit all dem umgehen soll und was ich tun könnte um es zu ändern.

Mit wem würden Sie gerne einen Kaffee trinken?
Mit Antonia Tinkhauser.

Wenn Sie eine Sache auf der Welt verändern dürften: Was wäre das?
Dass die obenstehende Antwort wahr werden könnte.

Auf was könnten Sie in Ihrem Leben nicht verzichten?
Steuererklärungen.

Der aufregendste Moment in Ihrem Leben war?

Negative Aufregung: Matura. Positive Aufregung: Sehr viele! Aber einer der aktuellsten war zweifelsohne als Giorgio Moroder direkt vor mir in der ersten Reihe saß und ich seinen Song „Never Ending Story“ singen durfte. Das war ein ganz großer Moment.

Ihr größter Wunsch?
Dass die Menschen miteinander und mit unserer Erde respektvoll und dankbar umgehen.

Ihre schönste Erinnerung?
Die Nacht vom 10. Oktober 2014. Hehe.

Was möchten Sie gerne vergessen?
Den Morgen vom 8. April 2018.

Wobei haben Sie geschwindelt?
So richtig feste? Bei einem Englisch-Test zu den irregulären Verben im Wyss-Lyz. Aber wenigstens hab ich so geschwindelt, dass die ganze Klasse profitiert hat und fast alle einen 10er geschrieben haben. Die Englischprofessorin war „very happy about her students!“

Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gerne dabei gewesen?

Als die Klimakrise im Jahr 2023 erfolgreich abgewandt wurde…

stol

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