Mittwoch, 13. September 2017

Drei islamische Fundamentalisten in Italien verurteilt

Mit drei Haftstrafen und einem Freispruch ist am Mittwoch ein Prozess in Genua gegen drei mutmaßliche Fundamentalisten zu Ende gegangen. Ein 34-jähriger Algerier, der mit weiteren drei Personen beschuldigt worden war, in Norditalien eine fundamentalistische Zelle gegründet zu haben, wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt, berichteten italienische Medien am Mittwoch.

Am Mittwoch sind in Genua 3 Fundamentalisten verurteilt worden.
Am Mittwoch sind in Genua 3 Fundamentalisten verurteilt worden. - Foto: © shutterstock

Dieselbe Strafe wurde über einen 43-jährigen Ägypter verhängt. Dessen 36-jähriger Bruder wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt. Ein 31-jähriger Ägypter wurde dagegen freigesprochen. Die fundamentalistische Zelle war im Raum der norditalienischen Region Ligurien und in der lombardischen Stadt Brescia aktiv, berichteten die Ermittler.

Die Angeklagten werden beschuldigt, in Italien Propaganda für den „Islamischen Staat“ (IS) gemacht zu haben. Sie sollen auch IS-Kämpfer rekrutiert haben. Die italienische Regierung hatte als Nebenkläger am Prozess teilgenommen.

apa

stol