Donnerstag, 06. Januar 2022

Dry January und Veganuary: Warum der Jänner vegan und trocken wird

Auch das Jahr 2022 startet mit besonderen Trends. Nach dem üppigen Essen über die Weihnachtsfeiertage, wozu auch das eine und das andere Gläschen Wein getrunken wurde, setzen viele bewusst auf einen gesunden Jahresstart. Aber was hat es mit dem Dry January und dem Veganuary auf sich?

„Veganuary“ und „Dry January“ inspirieren immer mehr Menschen zu einem gesünderen Jahresstart.
„Veganuary“ und „Dry January“ inspirieren immer mehr Menschen zu einem gesünderen Jahresstart. - Foto: © Shutterstock
Von diesen 2 Trends haben Sie bestimmt schon gehört: Der Dry January und der Veganuary sind 2022 in aller Munde. Für diese 2 Gesundheitstrends werben zum Neujahr neben Gesundheitsexperten vor allem auch Prominente. Wer es nämlich ernst mit dem gesünderen Lebensstil meint, übt sich im Verzicht.

Veganuary

Durch den Jänner ohne tierische Produkte: Veganuary ist eine internationale Organisation, die Menschen weltweit dazu ermutigt, im Januar sowie den Rest des Jahres eine rein pflanzliche Ernährung auszuprobieren. Die in Großbritannien initiierte Kampagne des veganen Jänners findet mittlerweile in 209 Ländern statt und will auf einen Lebensstil ohne tierische Produkte aufmerksam machen. 2021 verzichtete mehr als eine halbe Million Menschen in über 200 Ländern und Regionen im Jänner auf tierische Produkte.

Dry January

Der Januar wird trocken: Aus mit Bier, Sekt und harten Schnäpsen! Unter dem Motto Dry January rufen Ärzte und Gesundheitsverbände schon seit einigen Jahren europaweit zur Abstinenz für einen Monat auf. So haben sich in Frankreich schon im Jahr 2019 rund 20 Gesundheitsverbände zusammengeschlossen und zu einem trockenen Januar aufgerufen. Diese einfache Maßnahme, einen Monat auf Alkohol zu verzichten, soll Menschen langfristig helfen weniger zu trinken.

Die 2 Gesundheitstrends sind leichter umsetzbar, als andere Neujahrsvorsätze, da sie sich zunächst nur auf einen Monat beschränken. Allerdings regen sie Menschen dazu an, generell mehr auf ihre Ernährung und ihren Lebensstil zu achten. So trinken viele nach dem Januar deutlich weniger Alkohol, als vorher und zahlreiche Menschen stellen auf eine vegane Ernährungsweise um.

jot