Die Pflanze mit den grünen, glatten Blättern wächst in schattigen und feuchten Laubwäldern – besonders gern in der Nähe von Gewässern. In Südtirol findet man ihn häufig in Auwäldern der Etsch, auf Almwiesen und in einzelnen Dolomitentälern. Generell kommt Bärlauch in Südtirol nicht sehr häufig vor.Im Frühjahr blüht er mit vielen kleinen, weißen Blüten an einem Stängel, geerntet werden sollte er aber noch vor der Blüte. Doch Vorsicht: Keinesfalls sollte er mit dem giftigen Maiglöckchen, der Herbstzeitlosen oder dem gefleckten Aronstab verwechselt werden.So erkennt man das Kraut Reibt man die Blätter des Bärlauchs, riechen sie nach Knoblauch – ein eindeutiges Merkmal. Der Bärlauch kann von März bis April gesammelt beziehungsweise gekauft werden.Schmackhaft ist das Wildkraut als Pesto, in Dips oder als Kräuterquark. Doch nicht nur in der Küche hat sich der Bärlauch etabliert. Das Wundermittel wirkt gegen Frühjahrsmüdigkeit, senkt den Blutdruck und Cholesterin. Er wirkt antibakteriell und und enthält Vitamin C, Mangan, Magnesium und Eisen. Da er das Blut reinigt, hilft er vor allem auch bei Hautausschlägen jeglicher Art.stol