<BR />Die Geschichte der Böhmischen begann im Jahr 1976, als einige engagierte Musikanten die Idee hatten, in kleiner Besetzung Unterhaltungsmusik zu spielen. Toni Hilber (Flügelhorn) und Johann Gasser (Tuba) besorgten die ersten Notenbüchlein und legten damit den Grundstein für eine Formation, die bis heute Bestand hat. <BR /><BR />Von Anfang an dabei waren außerdem Richard Niedermair (Horn), Karlheinz Pallua (Tenorsaxofon), Karl und Franz Lahner (beide Tenorhorn), Josef Purdeller (Trompete), Manfred Gatterer (Flügelhorn), Toni Erlacher (Klarinette) und Alois Elzenbaumer (Klarinette). Die musikalische Leitung übernahm Franz Lahner – und hat diese Aufgabe auch nach fünf Jahrzehnten noch inne.<BR /><BR />Was stets als Ergänzung zur Musikkapelle gedacht war, entwickelte sich rasch zu einer beliebten musikalischen Formation. Die Böhmische spielte bei Hochzeiten, Einweihungen, Eröffnungen, Preisverleihungen und Sportveranstaltungen und ist damit seit 50 Jahren bei zahlreichen kulturellen, politischen, kirchlichen und gesellschaftlichen Anlässen präsent.<BR /><BR />Heute zählt die Böhmische St. Lorenzen 20 Mitglieder. Besonders durch das Engagement von Franz Lahner gelang es, die Gruppe immer wieder zu verjüngen und jungen Musikantinnen und Musikanten die Möglichkeit zu geben, sich in dieser besonderen Besetzung auszuprobieren.<BR /><BR />Das Jubiläum wird am Samstag, 8. August, gebührend gefeiert: Die Jugendkapelle eröffnet um 17 Uhr beim Pavillon im Dorfzentrum das Programm, anschließend steht die Jubel-Böhmische selbst auf der Bühne. Für weitere musikalische Höhepunkte sorgen die „Bärntotzn“ aus Vintl und die Bläserformation Rienzsound. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.