Mittwoch, 10. Oktober 2018

Ein Hoch auf unsere schwanzwedelnden Vierbeiner!

In Südtirol leben aktuell rund 40.000 Hunde. Von ganz klein, bis klein und ganz groß gibt’s eine riesige Spannbreite, und auch die Rassenvielfalt erstreckt sich mittlerweile durch ganz Südtirol. Der Internationale Hundetag ist also eine gute Gelegenheit, dem besten Freund des Menschen besonders viel Zeit zu widmen.

Der 10. Oktober ist Internationaler Tag des Hundes.
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Der 10. Oktober ist Internationaler Tag des Hundes. - Foto: © shutterstock

Der Tag ist ein Ehrentag für Hunde, die seit Generationen treue Begleiter des Menschen sind. Die wichtige Rolle, die sie für den Menschen einnehmen, erklärt, wieso am Welthundetag so viele Menschen auf den Hund gekommen sind. Eine konkrete Organisation steckt nicht hinter der Erfindung des Tages, am Welthundetag werden jedoch trotzdem viele verschiedene Veranstaltungen für Menschen und Hunde organisiert. Hundebesitzer schenken an diesem Tag ihrem Vierbeiner häufig ein besonderes Leckerli.

Schoßhündchen im Trend

Insgesamt werden in Südtirol, wie erwähnt, rund 40.000 Hunde gezählt – 58,6 Prozent Rassehunde und 41,4 Prozent Mischlinge. Das sind rund 5000 Hunde mehr als 2010. Diese Rechnung hat Giulia Morosetti, Biologin des Tierärztlichen Dienstes im Sanitätsbetrieb, angestellt. „Diese Zunahme hat auch damit zu tun, dass die Hunde immer öfter gemeldet werden“, sagt Giulia Morosetti. Die nicht registrierten Hunde im Land seien aber immer noch einige 100, so Morosetti und Dr. Lorenzi.

Südtirol kommt also immer mehr auf den Hund – besonders auf den kleinen. Zwischen 2010 und  Ende 2017 haben die Schoßhündchen um stattliche 75,3 Prozent auf 3571 Tiere zugenommen. Mit 5236 Tieren der rund 40.000 Hunde machen aber immer noch die Schäfer- und Hütehunde die stärkste Rassen-Gruppe aus.

Hunde übernehmen wichtige Aufgaben

Hunde übernehmen verschiedene Aufgaben in menschlichen Zivilisationen und haben vermutlich auch am Welthundetag nicht arbeitsfrei. Als Polizeihund stellen sie ihren Geruchssinn in den Dienst der Verbrechensbekämpfung, Rettungshunde bergen verschüttete Menschen und Blindenhunde leihen ihren Herrchen und Frauchen den Sehsinn. Hütehunde helfen den Menschen dabei Vieh zu treiben und zu hüten und auch als Wachhund leisten sie dem Menschen wertvolle Dienste. Im Lauf der gemeinsamen Vergangenheit von Mensch und Hund haben sich bestimmte Rassen für spezielle Tätigkeiten bewährt. Trotzdem benötigt jeder Hund für solche Tätigkeiten zuvor eine solide Ausbildung.

Treuer Begleiter

Aber auch als Haustier übernehmen Hunde schon lange eine wichtige Rolle im Leben der Menschen. Oft ersetzen sie ihrem Besitzer den Partner oder die Familie. Viele Singles ziehen die Gesellschaft ihres Hundes der eines Menschen vor. Ein Hund diskutiert nicht, kann gut zuhören und seine Treue und Liebe hält für immer - unabhängig vom Einkommen oder äußerem Erscheinungsbild des Menschen. Außerdem animieren Hunde ihre Besitzer nicht nur am Welthundetag das Haus zu verlassen und sich beim täglichen Gassi gehen an der frischen Luft zu bewegen. Zum Jagen werden Hunde nur noch im Rahmen der Freizeitbeschäftigung eingesetzt.

Der Welttag des Hundes ist also meine gute Gelegenheit seinem Hund eine besondere Freude zu machen - beispielsweise mit einem neuen Kauknochen oder einem bunten Ball zum Spielen. Er sollte an diesem Ehrentag jedenfalls besonders viel Aufmerksamkeit genießen. 

Ein Video zum Thema: Erst kürzlich sorgte ein junger Hund bei einem Fußballspiel in Georgien für Abwechslung und Belustigung. Das Spiel wurde für 3 Minuten unterbrochen, bis der spielfreudige Hund das Fussballfeld wieder verlassen hatte.

stol

stol