Und wie gut der junge Mann mit Sarner Wurzeln in dieser Disziplin ist, hat er nun bei den LifesavingWorld Championships (Weltmeisterschaften im Rettungsschwimmen) in Australien unter Beweis gestellt.<BR /><BR />„Die Teilnahme an der Weltmeisterschaft war eine wunderschöne Erfahrung, der Veranstaltungsort an der Gold Coast (an der Ostküste Australiens, Anm. d. Red.) und die Veranstaltung selbst kann man mit nichts bei uns hier vergleichen“, schwärmt Diego Ferrari. <BR /><BR /><embed id="dtext86-66492000_listbox" /><BR /><BR />10 Tage verbrachte der 17-Jährige insgesamt in Australien. „In Australien ist das Niveau im Rettungsschwimmen sehr hoch, weil der Sport eine große Verbreitung hat, vor allem auch an der Gold Coast. Ich möchte auf jeden Fall dorthin zurückkehren, weil das Umfeld für den Sport sehr gut ist“, sagt er.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1071444_image" /></div> <BR /><BR />Diego Ferrari wuchs mit seinen 2 Brüder in Torbole am nördlichen Ende des Gardasees auf. Seine Mutter Martina Locher stammt aus dem Sarntal. Der kleine Diego – ganzer Stolz auch seiner Großtante und Patentante Marianne Locher aus dem Sarntal, die ihn als sehr bescheidenen Bub beschreibt – fing früh mit dem Schwimmen an, gemeinsam mit seinen Brüdern. <BR /><BR />„Im Verein Amici Nuoto Riva habe ich die verschiedenen angebotenen Sportarten ausprobiert, neben Schwimmen auch Triathlon und Rettungsschwimmen“, erzählt Diego. „Das Rettungsschwimmen hat mir sehr gefallen und viel Spaß gemacht, deshalb mache ich den Sport bis heute.“<BR /><BR /><embed id="dtext86-66492001_listbox" /><BR /><BR />Nach hervorragenden Resultaten bei Wettkämpfen nahm Diego Ferrari jüngst an der Weltmeisterschaft im Rettungsschwimmen in Australien teil. Dort bewies er in den Bewerben der Nationalmannschaften sein Talent und brachte in der Jugendkategorie (von 15 bis 18 Jahren) einen kompletten Medaillensatz mit nach Hause.<BR /><BR />Gold holte er im Schwimmbecken in der Kategorie „200 m Super Lifesaver“ (75 Meter Freistil schwimmen, an der 75-Meter-Marke zu einer mit Wasser gefüllten Puppe tauchen und sie an die Wasseroberfläche holen. 25 Meter Puppe schleppen, an der 100-Meter-Marke Gurtretter und Flossen anlegen und 50 m zu einer weiteren Puppe schwimmen. Diese mit dem Gurtretter 50 Meter schleppen). <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1071447_image" /></div> <BR /><BR />Ferrari beschreibt den Bewerb als „eine Disziplin, die sozusagen alle Bereiche des Rettungsschwimmens vereint“. Er gewann übrigens in einer Zeit, die in der Erwachsenenkategorie für die Bronzemedaille gereicht hätte.<BR /><BR />Auch seine anderen beiden Medaillen holte Diego Ferrari im Schwimmbecken, angefeuert von seiner Familie, die dafür die weite Reise nach Australien auf sich genommen hatte. „Ich trete auch in den Disziplinen im Meer an. Aber die Konkurrenz der Australier, die deutlich stärker sind als alle anderen Länder, ist dort sehr groß“, erklärt er.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1071450_image" /></div> <BR /><BR />Für die Zukunft ist die Richtung klar: zuerst im kommenden Jahr die Matura ablegen, dann zum Studium an die Universität. „Damit ich viele Möglichkeiten habe, wenn die Sportkarriere einmal vorbei ist“, sagt Ferrari. Denn er möchte versuchen, den Rettungssport professionell zu betreiben, zumindest einige Jahre lang.