Die Italiener emigrierten vor allem nach Deutschland, Großbritannien und Frankreich aus, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Statistik hervorgeht.Auch die interne Migration vom Süden in Richtung Norditalien hat in den Krisenjahren zugenommen. 383.000 Personen verließen im Zeitraum 2008-2016 den Süden und ließen sich in den Regionen des Nordens und Mittelitaliens nieder. Die meisten Süditaliener wanderten in die Lombardei, sowie in die Region Emilia Romagna aus, zeigt die Statistik.Die Wirtschaftskrise in Italien ist zwar seit Anfang 2015 offiziell zu Ende, doch ihre Folgen sind weiterhin deutlich zu spüren. Ungewissheit über Beschäftigungsaussichten betrifft auch junge Akademiker und Manager. Die Arbeitslosigkeit in Italien liegt bei zwölf Prozent. Bei Jugendlichen beträgt sie über 40 Prozent.apa