Samstag, 28. April 2018

Eine Seelsorge für Bozen: Pfarreien wachsen zusammen

Künftig wird die Seelsorge in Bozen pfarrei- und sprachgruppenübergreifend organisiert.

Bereits seit Jahresbeginn arbeitet eine Steuerungsgruppe an der Entwicklung einer Stadtpastoral in Bozen.
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Bereits seit Jahresbeginn arbeitet eine Steuerungsgruppe an der Entwicklung einer Stadtpastoral in Bozen.

Bereits seit Jahresbeginn arbeitet eine Steuerungsgruppe an der Entwicklung einer Stadtpastoral in Bozen. Am Samstag haben sich die Pfarrgemeinderäte aller Pfarreien der Landeshauptstadt sowie Vertreter der kirchlichen Vereinigungen im Rainerum in Bozen getroffen, um die nächsten Schritte zu definieren.

Sonderfälle in Bozen und Meran

Einen Sonderfall im Plan der Seelsorgeeinheiten bildet die „Stadtpastoral“ in Bozen und Meran. Aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte und des komplexen Zusammenspiels der Sprachgruppen erscheint die Bildung von mehreren Seelsorgeeinheiten innerhalb des Stadtgebietes nicht sinnvoll.

Deshalb wird derzeit die Stadtpastoral entwickelt, in der die die Fäden für gemeinsame Aktionen und Entscheidungen auf Stadtebene zusammenlaufen, Kräfte gebündelt und innovative Projekte auf den Weg gebracht werden sollen.

Etwa 100 Teilnehmer

Die rund 100 Teilnehmer des Treffens am Samstag haben zahlreiche Themen eingebracht und diskutiert. Inhaltlich ging es beispielsweise um das Bedürfnis nach Religiosität in der heutigen Gesellschaft, die Ausbildung der Laien und die künftige Rolle der Priester.

Skizziert wurden auch die nächsten Schritte: Jede Bozner Pfarrgemeinde ernennt nun 2 Vertreter, die zusammen mit dem Pfarrer in die konstituierende Kommission entsandt werden. Die konstituierende Versammlung ist für Ende September einberufen und hat die Aufgabe, die aufgeworfenen Inhalte zusammenzufassen und daraus die Schwerpunkte der Seelsorge abzuleiten.

Anschließend werden sich mehrere kleine Arbeitsgruppen um die konkrete Verwirklichung der gemeinsamen Stadtpastoral übernehmen.

stol

stol