Montag, 29. Februar 2016

Einfach gesund

Autorenbegegnungen mit Anna Paul und Arnold Achmüller

Die Lebensbedingungen in den Industrieländern haben in den letzten Jahrzehnten zu einer deutlichen Verlängerung der Lebenserwartung geführt. Zugleich wächst der Anteil der Menschen, die unter chronischen Erkrankungen leiden. Dazu gehören z.B. Herz-/Kreislauf-Erkrankungen, chronische Schmerzen, entzündliche Erkrankungen des Darms sowie Krebserkrankungen.

Anna Paul ist überzeugt, dass durch Bewegung, Entspannung, Atmung und Ernährung die Selbstheilung aktiviert werden kann und hat ihre Erkenntnisse in ihrem Buch „Die Kraft der Selbstheilung“ zusammengetragen.

Zum Einsatz kommen dabei achtsamkeitsfördernde Methoden der Spannungsregulation (z.B. Hatha Yoga, Qigong, und Meditation), kognitive Umstrukturierung sowie soziale Unterstützung. Dabei finden emotionale, soziale und spirituelle Aspekte von Gesundung und Gesundheit ebenso Beachtung wie Ernährung, Bewegung und naturheilkundliche Selbsthilfestrategien. Die Evidenzlage zur Wirksamkeit von Mind-Body-Medizin verbessert sich ständig, so dass auch die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) Mind-Body-Interventionen mittlerweile in die Leitlinien zur Behandlung von Colitis ulcerosa und Brustkrebs aufgenommen hat.

Anna Paul ist eine Koryphäe der Mind-Body-Medizin und wendet das Praxis-Konzept täglich auf Basis des aktuellen Stands der Forschung anhand der Kombination von schulmedizinischem Wissen, Naturheilverfahren und mentalem Training an.

Die Autorin ist am Dienstag, 8. März in der Athesia Filiale Brixen und am Mittwoch, 9. März in der Athesia Filiale Schlanders, jeweils um 20 Uhr zu Gast. Der Eintritt ist frei. Das Buch „Die Kraft der Selbstheilung“ ist in allen Athesia Buchhandlungen sowie auf www.athesiabuch.it erhältlich.

Der Kräuterpfarrer Künzle aus der Schweiz, die Paßler Ursche aus Südtirol, der Kiendler aus Nordtirol und Amalia Hohenester aus Bayern: Sie alle waren Bauerndoktoren, die sich mit ihrem volksmedizinischen Wissen einen Namen machten. Sie nutzen die Heilkräfte der Natur und haben einen Schatz an wertvollen Hausmitteln hinterlassen.

Die Heilpflanzen sind die wichtigsten Heilmittel der traditionellen europäischen Heilkunde und gerade im Alpenraum wird die Kräuterkunde bis heute stark gepflegt. Noch immer werden hier nachweislich mehr als 400 verschiedene Heilpflanzenarten verwendet. Darunter gibt es Pflanzen wie Johanniskraut, Wacholder oder Spitzwegerich, die von der Schweiz bis ins Mariazeller Land eine wichtige Rolle in der Kräuterkunde spielen.

Aber es gibt auch Pflanzen die, wie etwa der Echte Speik in Kärnten, eine sehr regionale Bedeutung haben, oder Heilpflanzen wie die Klebrige Schlüsselblume, die sogar nur in einigen wenigen Tälern des Alpenhauptkammes verwendet werden. Die Volksheilkunde kennt verschiedene Zubereitungsformen und Möglichkeiten der Applikation von Heilpflanzen, die sich von jenen in der Schulmedizin etwas unterscheiden. Dabei handelt es sich um Zubereitungen mit langer Tradition, die sich teilweise seit Jahrhunderten nicht maßgeblich verändert haben.

Die wichtigste und häufigste Art der Anwendung ist sicherlich der Tee. Der Apotheker Arnold Achmüller hat ihre Ratschläge gesammelt, geprüft und um praktische Tipps im Buch „Wickel, Salben und Tinkturen“ erweitert. Am Mittwoch, 9. März in der Athesia Buchhandlung Bozen und am Freitag, 11. März in der Athesia Filiale Sterzing, jeweils um 20 Uhr ist der Autor zu Gast und gibt Einblick in die wunderbare Welt der Kräuter. 

stol