Freitag, 02. Oktober 2015

Elf Flüchtlings-Hotspots in Italien und Griechenland

Bis Ende November hat die EU-Kommission die Errichtung von elf Hotspots an den Außengrenzen der Europäischen Union zur Registrierung und Erstaufnahme der Flüchtlingsströme vorgesehen.

Foto: © D

Für Italien sind sechs Hotspots geplant, für Griechenland fünf. Aufgabe dieser Zentren ist die Erstregistrierung der Flüchtlinge, um zu vermeiden, dass sie „unkontrolliert“ in andere EU-Länder weiter ziehen.

Unterstützt werden solche Hotspots von der EU-Grenzschutzagentur Frontex, der EU-Flüchtlingsunterstützungsbehörde EASO sowie Europol. Dies erfolge in enger Zusammenarbeit mit den Aufnahmeländern Italien und Griechenland.

Bei den sechs für Italien geplanten Hotspots handelt es sich um Pozzallo, Porto Empedocle, Trapani, Lampedusa, Augusta und Taranto. Die fünf Aufnahmezentren in Griechenland sollen auf den Inseln Samos, Lesbos, Chios, Kos und Leros errichtet werden, erklärte die EU-Kommission am Freitag.

apa

stol