Stecklinge schneiden, Pflanzenschutzmittel ausbringen oder den pH-Wert von Böden messen - dies waren Aufgaben, die die Teilnehmenden bei der diesjährigen Europameisterschaft der jungen Gärtner in Rajhrad bewältigen mussten.Nicht nur fachliche Aufgaben wurden abgeprüft, sondern auch die Teamfähigkeit der Bewerber. Dazu wurden 19 gemischte europäische Teams zusammengestellt, die an 6 Stationen ihr Können unter Beweis gestellt haben. Im nationalen Team waren weitere 6 Aufgaben zu lösen, bei denen gärtnerisches Wissen gefragt war. Die Pflanzenveredelung war dabei eine der größten Herausforderungen, der sich die Teilnehmer stellen mussten.Lehrer als Jurymitglieder Die meisten Punkte konnten sich die Südtiroler Mannschaften bei der Station Garten-Landschaftsbau sowie bei der Floristikstation sichern, für die jeweils 3 Stunden Arbeitszeit zur Verfügung standen. Die Teams wurden vorab von Lehrern der Fachschule Laimburg vorbereitet und begleitet. Die Lehrpersonen waren gleichzeitig als Jurymitglieder bei der Meisterschaft vertreten und betonten das hohe Niveau und die Vielfalt der Aufgabenstellungen.Nach 5 intensiven Tagen an der Gartenbauschule in Rajhrad kehrten die beiden Südtiroler Teams mit einem 2. und einem 5. Platz zurück nach Hause.stol/lpa