Ein Kompromiss löst das Problem des schlechten Handynetzes im Gemeindegebiet. <BR /><BR /><i>Von Hildegard Flor</i><BR /><BR /> Nachdem es aus landschaftlichen Gründen Widerstand gegen das Aufstellen eines Sendemastes im Bereich der Grauner St. Georgskirche gegeben hatte, andererseits die Versorgung der Bevölkerung mit Mobilfunkempfang gewährleistet sein sollte, wurde ein Kompromiss gefunden: der Sendemast wurde unterhalb von Graun aufgestellt.<BR /><BR />Anfang 2018 wurde die Anlage von der Rundfunkanstalt Südtirol (RAS) errichtet. Größere Probleme gab es keine, außer dass die Zufahrt über den alten Grauner Weg ein wenig verbreitert werden und ein Anschluss an das Stromnetz gelegt werden musste. Auch der Steinschlag ist kein Problem. Nun aber mussten die Funksignale hinauf nach Graun transportiert werden, und so wurde ein Glasfaserkabel bis zur Kirche verlegt.<BR /><BR /><b>Antenne im Kirchturm</b><BR /><BR />In den Turm musste eine Antenne eingebaut werden. Der Pfarrgemeinderat und der Pfarrer waren einverstanden, nur mit dem Bischöflichen Odinariat musste erst verhandelt werden. Die Kirche bekommt dafür einen kleinen Beitrag für das Servitut. <BR /><BR />Der am vergangenen 19. März in Betrieb gegangene Umsetzer deckt das ganze Kurtatscher Gemeinde<Apotheke></Apotheke>gebiet bis nach Entiklar ab, vorerst aber nur für Wind3-Kunden. „Es wäre aber noch genug Platz für andere Mobilfunkanbieter“, sagte Bürgermeister Oswald Schiefer. <BR /><BR />