„Schluss mit dem Europa der Technokraten. Entweder findet die EU eine neue Richtung, oder sie ist verloren“, warnte der Ministerpräsident.Europa stehe an einem Scheideweg. Der EU-Gipfel am Mittwoch sei der letzte unter italienischem Vorsitz und der erste der Ära des neuen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker.„Europa muss eine eigene Außenpolitik bestimmen und darauf eine eigene Identität aufbauen“, meinte Renzi.Renzi wies Kritik an Olympia-Kandidatur zurückSparpolitik allein genüge nicht mehr, die EU müsse auf Investitionen setzen. „Die Politik muss endlich wieder zu Worte kommen und die EU nicht mehr den Bürokraten überlassen“, warnte der Regierungschef.Renzi wies die Kritik gegen die von seiner Regierung eingereichte Kandidatur der Stadt Rom zur Austragung der Olympischen Sommerspielen 2024 zurück.„Unser Land muss Vertrauen haben, große Projekte umsetzen zu können. Wir müssen die ersten Fans Italiens sein“, meinte der Regierungschef. Seine Worte wurden öfters von Buhrufen aus den Bänken der Fünf Sterne-Parlamentarier unterbrochen.Renzi ließ sich nicht einschüchtern und rief die „Grillini“ auf, ein faires Verhalten zu bewahren. Sie seien schließlich nicht von den Wählern gewählt worden, um im Parlament Chaos zu schüren, sondern um Vorschläge für die Erneuerung des Landes zu unterbreiten.mit