Mittwoch, 16. November 2016

Erfolgreiche Neuwahlen der SVP-Ortsauschüsse

Die SVP Burggrafenamt blickt auf eine erfolgreiche Wahl der Ortsauschüsse zurück. Alle 35 konnten neu bestellt werden, rund 3450 Wählerinnen und Wähler gaben ihre Stimme ab - was einer Wahlbeteiligung von fast 53% entspricht.

Bezirksobmann Karl Zeller und Parteiobmann-Stv. Zeno Christanell
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Bezirksobmann Karl Zeller und Parteiobmann-Stv. Zeno Christanell

Die SVP Burggrafenamt hat bei den landesweiten Ortsausschuss-Wahlen fast 3500 Menschen mobilisiert. Rund 53% der Mitglieder haben vom Wahlrecht Gebrauch gemacht. Zudem konnte im Vorfeld der Wahlen ein Mitgliederplus von fast 5% erzielt werden. „Es ist uns gelungen alle Ortsausschüsse neu zu wählen,  dabei war die Wahlbeteiligung doch sehr beachtlich. Viele Menschen haben sich für die Politik interessiert und ihr Mitspracherecht genutzt. Viele Menschen sind bereit sich für die Volkspartei und die Gemeinschaft zu engagieren“, resümiert ein zufriedener Bezirksobmann Karl Zeller.

Die Wahlbeteiligung schwankt bei den einzelnen Orten je nach Brisanz der Wahl. So gab es zum Beispiel am Deutschnonsberg kaum jemanden, der am Sonntag zuhause blieb. Mit 99,02% Wahlbeteiligung hat die Ortsgruppe Unsere liebe Frau im Walde die Nase vorne, dicht gefolgt von St. Felix mit 96,23%. Hier werfen die bevorstehenden Gemeinderatswahlen ihren Schatten voraus. Sogar einige ehemalige Räte und Kandidaten der Bürgerliste sind Mitglied der SVP geworden, um mitmachen zu dürfen. Vielleicht ist das ein erstes Zeichen der Aussöhnung. Die Hoffnung auf ruhigere Zeiten besteht. Hohe Wahlbeteiligungen gab es auch in Tscherms mit 77,56% und in St. Pankraz mit 77,33%. Schon gemächlicher ging es in Völlan (36,00%) und Algund (35,18%) zu. Das Schlusslicht ist Burgstall mit 33,33%. Am meisten Wähler gab es in Naturns: 332 SVP-Mitglieder gaben ihre Stimme ab, gefolgt von Untermais (248) und Lana (212). Auch die erste Online-Wahl kam gut an, fast 15% der Stimmen wurden über das Internet-Wahlportal vergeben – obwohl das noch nicht in allen Ortsausschüssen möglich war. Deutlich im digitalen Zeitalter ist man in Obermais angekommen: Über ein Drittel der Stimmen wurden via Internet vergeben (35,34%).

„Wir sind mit dem Ergebnis der Wahlen sehr zufrieden. Es ist uns eine Stärkung der Basisorgane gelungen, jeder kann vor Ort in den Ausschüssen mitarbeiten und mitgestalten. Diese Plattformen sind Teil einer gelebten Demokratie – das muss jeder anerkennen“, findet Parteiobmann-Stellvertreter Zeno Christanell.

Der Zeitplan sieht nun vor, dass sich die neuen Ortsauschüsse innerhalb von 30 Tagen konstituieren und ihre Vorsitzenden wählen. Dabei ist zu beachten, dass aufgrund der so genannten Ergebnisquote das unterrepräsentierte Geschlecht bei offenen Listen ein Viertel der Plätze erhält. Dadurch wird es mancherorts noch einige Anpassungen geben. Zudem werden laut neuem Statut bei der ersten Sitzung die Jugend- und Seniorenvertreter kooptiert. Innerhalb von 60 Tagen findet dann die Bildung der Gremien von Sozialpartnern und der Richtungen statt. Die neuen Ortsauschüsse bleiben 5 Jahre im Amt und können somit maßgeblich die nächsten politischen Richtungsentscheidungen mitgestalten sowie bei den anstehenden Wahlen über mögliche Kandidaten entscheiden.

„Ein großer Dank gilt allen bisherigen Mitgliedern für ihren Einsatz. Den neuen wünschen wir viel Freude und Energie bei ihrer Aufgabe, aber auch Mut und Verantwortungsbewusstsein in ihrem politischen Tun“, meinen Zeller und Christanell.

SVP Burggrafenamt, Meran

stol