<BR /><BR />„Durch die neue Infrastruktur können wir das Verkehrsnetz im gesamten Brixner Talkessel verbessern und innerorts die Lebensqualität für die Menschen“, zeigt sich Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider zufrieden. <BR /><BR />Derzeit baut das Land zugleich an <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/wann-die-umfahrungen-von-percha-und-kiens-eroeffnet-werden" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">weiteren 5 Umfahrungen, um verkehrsgeplagte Orte zu entlasten und die Verkehrswege sicherer zu machen. </a><BR /><BR />Integriert worden sei in Vahrn auch die Rad- und Fußmobilität, sagte Alfreider und verwies auf den neuen Rad- und Fußweg von der Zufahrt Raststation zum bestehenden Durchlass unterhalb der Brennerautobahn in Richtung Sportzone, der im Zuge der Arbeiten entstanden ist.<BR /><h3> Kosten der Umfahrung: 44 Millionen Euro </h3>„Bisher sind in Vahrn rund 15.000 Autos über die Brennerstaatsstraße, teils direkt an Wohnsiedlungen vorbeigefahren. Jetzt können die Anwohner endlich aufatmen und werden vom Verkehr entlastet“, sagte der Vahrner Bürgermeister Andreas Schatzer, der der der Landesverwaltung dankte.<BR /><BR /><BR />„Die Umfahrung ist wichtig für eine zukunftsfähige Mobilität, wirkt sich auch positiv auf den Verkehrsfluss im Großraum Brixen und im Eisacktal aus“, sagte der Vizebürgermeister der Gemeinde Brixen Ferdinando Stablum. <BR /><BR /><BR />Die Bauarbeiten seien zügig vorangegangen und wurden sogar schneller abgeschlossen als geplant, erklärte Projektsteurer und Amtsdirektor Forian Knollseisen. Insgesamt habe die Umfahrung rund 44 Millionen Euro gekostet. <BR /><h3> 7500 heimische Bäume und Sträucher aus Landesforstgärten</h3>Für die Umfahrung wurden 110.000 Kubikmeter Material ausgehoben und 6800 Meter Großbohrstäbe eingebaut, berichtete Bauleiter Georg Fischnaller. <BR /><BR />Er verwies auch auf das innovative Bewährungssystem und die Bepflanzung mit rund 7500 heimischen Bäumen und Sträuchern aus den Landesforstgärten. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1097508_image" /></div> <BR /><BR />Über 1000 Tage hätten die Arbeiter auf der Baustelle gearbeitet und dort auch Lebenszeit verbracht, sagte der Vertreter der Baufirmen Andreas Pichler und lobte das gute Miteinander. Gedacht wurde auch dem bei einem Unfall verstorbenen Mitarbeiter Singh Balkar.<BR /><BR /><BR />Die Eröffnungsfeier wurde vom Vahrner Vizebürgermeister Dietmar Pattis moderiert und von der Musikkapelle Vahrn musikalisch umrahmt. Anwesend waren unter anderem auch Mobilitätsressortchef Martin Vallazza, Landesrat Peter Brunner, Europaparlamentarier Herbert Dorfmann, Ex-Landesrat Massimo Bessone und der Präsident der Bezirksgemeinschaft Walter Baumgartner.<h3> Tunnelparty beginnt um 20 Uhr </h3>Den ganzen Nachmittag über ist die Umfahrungsstraße für alle Interessierten begehbar und mit dem Rad befahrbar. Um 20 Uhr organisieren die Vahrner Vereine eine Tunnelparty. Ab Montag, 18. November, ist die Umfahrung für den Verkehr geöffnet.<BR /><BR />Zwei Tunnel, zwei Kreisverkehre und ein Rad- und Fußweg<BR />Laut Tiefbauabteilungsdirektor Umberto Simone beginnt die Umfahrung von Vahrn am Knoten Brixen Nord beim Fernheizwerk Vahrn. <BR /><BR />Sie verläuft im 255 Meter langen Tunnel „Raststation“ und im 590 Meter langen Tunnel „Vahrn“ sowie auf offenen Zwischenstücken, um nördlich von Vahrn über einen Kreisverkehr wieder an die bestehende Brennerstaatsstraße anzubinden. <BR /><BR />Stützmauern und Bereiche der Tunnelportale werden mit schallabsorbierenden Elementen aus Porenbeton verkleidet. Gebaut wurde die Umfahrung von der Bietergemeinschaft Goller Bögl, Wipptaler Bau und Gasser Markus GmbH.