Donnerstag, 09. Juli 2015

Erster Weltkrieg: Brennesseln und Brot aus Baumrinde

Mit der Fortdauer des Krieges kamen Tourismus und Handwerk zum Erliegen, es wurden immer mehr Zwangsmaßnahmen zur Versorgung der Bevölkerung ergriffen.

In Kriegszeiten sind sogar erfrorene Kartoffeln willkommen.
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In Kriegszeiten sind sogar erfrorene Kartoffeln willkommen.

Wer keinen Boden besaß, auf dem er Grundnahrungsmittel anbauen konnte, hatte mit zunehmender Dauer des Krieges immer mehr unter Hunger zu leiden. Der Schwarzmarkt blühte, Hamstern war die Regel, bei dem die unterschiedlichsten Gegenstände gegen Lebensmittel getauscht wurden, und Tauschhändel aller Art fanden statt.

 

Die Behörden griffen zu Zwangsmaßnahmen: Höchstpreise, Lebensmittelmarken und Rationierung waren – erfolglose – Versuche, die Versorgung sicherzustellen. Ab Herbst 1916 wurden auch landwirtschaftliche Produkte von den Behörden requiriert.

 

Die aus La Plié/Buchenstein/Livinallongo stammende und in Belluno lebende Historikerin Luciana Palla hat sich ausführlich mit dem Alltagsleben im Dolomitengebiet während des Ersten Weltkriegs beschäftigt.

 

Lesen Sie mehr dazu in der Freitagsausgabe des Tagblatts „Dolomiten“

stol