Montag, 13. August 2018

Essen und Trinken: Was sind eigentlich Cucurbitacine?

Cucurbitacine sind giftige Bitterstoffe, die in Kürbisgewächsen (Kürbisse, Zucchini, Gurken) vorkommen. Sie schützen die Pflanze vor Fressfeinden und Insekten, teilt

Cucurbitacine lösen nach dem Verzehr Übelkeit, Erbrechen und Durchfall aus und können in hoher Konzentration zu lebensbedrohlichen Darmschäden führen.
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Cucurbitacine lösen nach dem Verzehr Übelkeit, Erbrechen und Durchfall aus und können in hoher Konzentration zu lebensbedrohlichen Darmschäden führen. - Foto: © shutterstock

Zierkürbisse enthalten Cucurbitacine und sind genau aus diesem Grund nicht für den Verzehr geeignet. Dagegen schmecken die heute genutzten Speisesorten aus der Kürbisfamilie nicht mehr oder nur noch leicht bitter, da die Bildung der Cucurbitacine durch gezielte Züchtung inaktiviert wurde. In bestimmten Situationen, beispielsweise durch anhaltende Trockenheit oder durch Kreuzung mit Wildsorten, wird jedoch die Bildung der Bitterstoffe reaktiviert.

Übelkeit und Durchfall

Cucurbitacine lösen nach dem Verzehr Übelkeit, Erbrechen und Durchfall aus und können in hoher Konzentration zu lebensbedrohlichen Darmschäden führen. Im Zweifelsfall kann eine kleine Probe des rohen Fruchtfleisches gekostet werden. Schmeckt diese bitter, sollte der Bissen wieder ausgespuckt und der Kürbis oder die Zucchini nicht verwendet werden. Cucurbitacine sind nämlich hitzebeständig und werden auch beim Garen nicht zerstört.

stol

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