„Mit diesem Eingriff“, erklärt Peter Egger, Direktor des zuständigen Amtes, „erhöhen wir den Schutz vor Hochwasser und verbessern gleichzeitig die gewässerökologische Situation“.Zwischen dem Auslauf der Kläranlage bis zur Radbrücke in Sigmundskron bei der Pegelmessstelle wird auf einer Länge von rund einem Kilometer das Flussbett zwischen fünf und zwanzig Metern aufgeweitet und das Ufer mit Zyklopensteinen befestigt.Schräg zur Fließrichtung werden in der Außenkurve der Etsch langgestreckte Schotterbänke mit großen Steinen im Flussbett positioniert, um einen Rückzugsbereich für Fische zu schaffen. Durch diese Maßnahme wird die Strömung unterbrochen, und es entstehen unterschiedliche Tiefen im Flussbett.Diese Stillwasserbereiche werden von Fischen gerne als Ruhezonen genutzt. Die Arbeiten sollten in etwa zweieinhalb Monaten Bauzeit abgeschlossen sein.LPA