<BR />Der Ansturm lief deutlich entzerrter ab, weil nicht alle Wiesn-Fans auf einmal aufs Gelände strömten, berichtet die deutsche Nachrichtenagentur dpa. <h3> Bier gibt es erst nach dem offiziellen Anstich </h3>Bier gibt's allerdings noch nicht. Erst nach dem offiziellen Anstich um 12 Uhr dürfen die Maßkrüge mit dem eigens gebrauten Gerstensaft gefüllt werden.<BR /><BR />Bereits bevor die Tore aufgingen, hatte sich eine lange Schlange gebildet: Zahlreiche Wiesn-Fans versammelten sich vor dem Haupteingang des größten Volksfests der Welt und warteten ungeduldig auf den Startschuss.<h3> Sektkorken, Jubelrufe und Applaus </h3> Gegen 7 Uhr reichte die Schlange schon Hunderte Meter vom Einlass am Haupteingang bis zur Ecke Alter Messeplatz. Die Wartezeit überbrückte die Wiesn-Enthusiasten auf unterschiedliche Art und Weise. Hier die letzten Handgriffe für die perfekte Wiesn-Frisur, da noch eine Brezn, damit das Bier nicht ganz auf nüchternen Magen getrunken wird. In der Menge knallten immer wieder die Sektkorken, untermauert von Jubelrufen und Applaus. <BR /><BR />Die Stimmung war ausgelassen, die Vorfreude kaum zu überhören. Aus der Menge blitzten unter anderem schrille Hüte, Lederhosen aus Plastik und bunte Dirndl hervor.<BR /><h3> Campingstühle und Schlafsäcke</h3> Die erste Gruppe in der Schlange hatte sich gestern nach eigenen Angaben um 19 Uhr in Position gebracht, um einen der hart umkämpften Plätze in einem der Zelte zu ergattern. Das Ziel: den Anstich im Schottenhamel mitzuerleben. Ein paar Meter dahinter wurde die nächtliche Wartezeit bis zum Start mit Rettungsdecken, Campingstühlen und Schlafsäcken überbrückt.<BR /><BR />Miguel Nodjoumi aus München wartete seit ungefähr 7Uhr – das reiche komplett. „Die Leute sagen immer, das Warten ist langweilig, aber ich sage, das Warten ist lustig und dann freut man sich auch auf die Maß erst einmal. Das wird super“, erzählt er. Seine Strategie, wenn die Tore aufgehen: „So schnell rennen, wie es geht“. Für ihn gehe es jedes Jahr ins Hacker-Zelt „zum Himmel der Bayern“, sagt der 19-Jährige.<BR /><BR /><BR />In der Schlange steht auch Luke Müller. Er freue sich am meisten auf das Bier. „Sobald es eigentlich neun ist, rennen wir vorne an der Schlange vorbei und drängen uns vorne rein“, berichtet er. Mit dabei ist auch Tim Schneider. „Also die Vorfreude ist natürlich riesig“, erzählt der 19-Jährige. „Wenn man sich halt ein paar Spaßgetränke mitnimmt und dann hier mit seinen Freunden bisschen einfach nur chillt, dann passt das ja eigentlich zum Warten“, erzählt er. Bisher sei die Stimmung gut.<BR /><BR />16 Tage lang, bis zum 4. Oktober, werden an die sechs Millionen Besucher erwartet. Die Mehrzahl der Besucher kommt aus München und dem Umland. Millionen Gäste reisen aber auch aus anderen Teilen Deutschlands und aus der ganzen Welt an.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/schicken-sie-uns-ihr-schoenstes-oktoberfest-foto" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Rund um das Oktoberfest sucht STOL auch heuer wieder die schönsten Wiesn-Momente seiner Leser. </a>