Dienstag, 20. Oktober 2015

EU ebnet Weg für Milliardenfonds zur Bekämpfung von Fluchtursachen

In der Flüchtlingskrise hat die EU-Kommission den Weg für eine stärkere Unterstützung afrikanischer Staaten geebnet.

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Die Brüsseler Behörde beschloss am Dienstag den Aufbau des geplanten Hilfsfonds zur Bekämpfung von Fluchtursachen und die Einzahlung von 1,8 Milliarden Euro aus dem EU-Budget. Weitere Mittel sollen aus den Haushalten der Mitgliedstaaten kommen.

Mit dem Fonds will die EU Projekte gegen armutsbedingte Migration, aber auch den Kampf gegen kriminelle Schleuserbanden fördern. Schwerpunkt sollen Aktivitäten in Ländern der Sahelzone, in der Tschadseeregion, am Horn von Afrika und in Nordafrika sein. Aus ihnen oder über sie machen sich zahlreiche Migranten auf den Weg in Richtung Europa.

apa/dpa

stol