Freitag, 10. Juli 2015

EU einigt sich auf Umsiedelung von 20.000 Flüchtlingen

Im Ringen um eine gerechtere Verteilung von Flüchtlingen in Europa haben die EU-Innenminister am Donnerstag in Luxemburg einen Schritt vorwärts gemacht.

Foto: © LaPresse

Sie einigten sich auf die Umsiedelung von 20.000 bereits von der UNO anerkannten Flüchtlingen aus Krisengebieten. An der Verteilung von 40.000 weiteren scheiterten sie aber. Das lag auch an Österreich.

Während man bei der Umsiedlung, dem sogenannten Resettlement, sogar „etwas oberhalb“ des Zieles von 20.000 liege, seien bei den 40.000 „mehrere Länder“ nicht bereit, den Vorschlägen der EU-Kommission zu folgen, sagte der deutsche Innenminister Thomas de Maiziere am Abend in Luxemburg.

Konkrete Länder wollte er nicht nennen. Doch bereits zuvor hatte es in EU-Ratskreisen geheißen, unter den blockierenden Staaten seien unter anderem Österreich und Spanien. Österreich soll demnach sogar mit einem Vorschlag von „Null“ Personen in die Verhandlungen gegangen sein.

apa

stol