Nach fünf Jahren kommt mit dem Polen Donald Tusk ab Anfang Dezember ein neuer EU-Ratspräsident und nach zehn Jahren folgt bereits ab Anfang November der Luxemburger Jean-Claude Juncker als neuer EU-Kommissionspräsident.Vor Beginn des Europäischen Rats der 28 Staats- und Regierungschefs Donnerstagnachmittag gab es traditionell die sogenannte „Tripartite“-Präsentation von Ratspräsident und Kommissionspräsident mit den Sozialpartnern sowie dem – in diesem Fall italienischen – rotierenden Ratsvorsitz.Van Rompuy und Barroso wiesen beide zum Abschluss ihrer Reden darauf hin, dass es sich um ihren letzten EU-Gipfel handelt und betonten die gute Zusammenarbeit mit den Vertretern der Sozialpartner.Außerdem sprachen beide die Erwartung aus, dass der Europäische Rat zu einer Einigung bei den Energie- und Klimazielen für 2030 finden werde.Darüber hinaus unterstrichen Van Rompuy und Barroso die Bedeutung künftiger Investitionen, um in der EU wieder zu einem wirtschaftlichen Aufschwung zu kommen.Der neue Kommissionspräsident Juncker hatte zuletzt in diesem Bereich ein 300- Milliarden-Euro-Investitionspaket in den Raum gestellt, allerdings gibt es bisher noch keine Klarheit über die Details.apa