So werde die Einsatzgruppe zur Terrorbekämpfung in der Sahel-Zone, die die fünf afrikanischen Staaten Niger, Mali, Tschad, Mauretanien und Burkino Faso umfasse, gestärkt. Die Finanzierung dieser Truppe nehme Gestalt an. Es gehe auch um die Bekämpfung der illegalen Migration. Sicherheit für die Sahel-Region sei notwendig. Zwischen 2017 und 2020 allein werde dafür 1,7 Milliarden Euro für diese fünf Staaten aufgewendet.„Wir müssen die illegale Migration nicht erst in Libyen bekämpfen, wir müssen auch in den G5-Staaten der Sahelzone agieren“. Wichtig sei auch, dass fast alle europäischen Staaten mitmachen. Dies werde Wirkung zeigen, aber es sei noch viel zu tun.Der italienische Premier Paulo Gentiloni sprach von einem äußerst wichtigen Schritt. Angesichts der Terrorgefahr sei die Sahel-Zone extrem fragil. Es gehe auch darum, Libyen zu stabilisieren. „Arbeiten wir gemeinsam, und bekämpfen wir den Populismus und die antieuropäischen Positionen“, so Gentiloni.Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron sprach von einem beträchtlichen Engagement Europas für die Sahel-Staaten. Es sei eine historische Änderung notwendig. Dabei gehe es darum, entschlossen vorzugehen.apa