Mittwoch, 18. Oktober 2017

EU-Gipfel tagt zu Flüchtlingskrise, Nordkorea und Türkei

Die EU-Staats- und Regierungschefs beraten bei ihrem Gipfel am Donnerstag zunächst über die Digitalisierung, die Flüchtlingskrise und die Verteidigungspolitik.

Foto: © shutterstock

Am Abend sind Gespräche zum Umgang mit Nordkoreas Atomprogramm und dem von US-Präsident Donald Trump kritisierten Atomabkommen mit dem Iran geplant. Auch die Zukunft der EU-Verhandlungen mit der Türkei ist Thema.

Überschattet werden dürfte das zweitägige Treffen durch die Katalonien-Krise, auch wenn diese offiziell nicht Thema ist. Da am Mittwoch das eigentliche Gipfel-Gebäude zum zweiten Mal binnen weniger Tage wegen „giftiger Dämpfe“ in der Küche evakuiert werden musste, wurde das Treffen kurzfristig in das Nebengebäude verlegt.

Am Freitag befassen sich die Staats- und Regierungschefs ohne Großbritannien dann mit den Brexit-Verhandlungen. Für Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) dürfte es der letzte reguläre EU-Gipfel sein, sein voraussichtlicher Nachfolger Sebastian Kurz (ÖVP) nimmt an den Vorberatungen der EVP-Regierungschefs teil.

apa

stol