Freitag, 18. März 2016

EU kritisiert Menschenrechtslage auf von Russland einverleibter Krim

Die Einverleibung der Schwarzmeer-Halbinsel Krim durch Russland hat nach Einschätzung der 28 EU-Staaten zu einer besorgniserregenden Verschlechterung der Menschenrechtslage geführt.

Soldaten vor dem Parlament auf der Krim
Soldaten vor dem Parlament auf der Krim - Foto: © APA/AP

In einer Stellungnahme zum zweiten Jahrestag der „illegalen Annexion“ kritisierte die Europäische Union am Freitag, dass unter anderem das Recht auf Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit sowie Glaubens- und Religionsfreiheit verweigert werde.

Zudem würden Krimtataren und andere Minderheiten verfolgt, teilte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini im Namen der Mitgliedstaaten mit.

Die Bewohner der Krim hatten 2014 in einem international nicht anerkannten Referendum für einen Beitritt zu Russland gestimmt. Am 18. März 2014 wurde in Moskau die Aufnahme der Halbinsel in die Russische Föderation vertraglich besiegelt.

apa/dpa

stol