Mittwoch, 25. April 2018

EU: Rund 40 Prozent der 30- bis 34-Jährigen mit Uni-Abschluss

In der EU haben 2017 bereits 39,9 Prozent der 30- bis 34-jährigen einen tertiären Bildungsabschluss. Damit ist das EU-Ziel 2020 mit 40 Prozent fast erreicht.

Österreich liegt über dem Durchschnitt bei Hochschulabschlüssen. - Foto: APA
Österreich liegt über dem Durchschnitt bei Hochschulabschlüssen. - Foto: APA

Österreich lag laut Eurostat-Daten vom Mittwoch mit 40,8 Prozent deutlich über dem Kernziel der Alpenrepublik von 38,0 Prozent für 2020. Allerdings zählen für Österreich aufgrund einer Umstellung der Zuordnung von Bildungsabschlüssen für internationale Studien seit kurzem unter anderem auch BHS-Maturanten zu den Tertiär-Absolventen.

In Österreich selbst gelten diese allerdings nicht als Akademiker, vielmehr müssen sie für viele Studien sogar erst Aufnahmeprüfungen machen.

Litauen ist Spitzenreiter, Italien unter den Schlusslichtern

Am höchsten lag der Anteil in Litauen mit 58 Prozent vor Zypern (55,8 Prozent) und Irland (53,5 Prozent). Schlusslichter sind Rumänien (26,3 Prozent), Italien (26,9 Prozent) und Kroatien (28,7 Prozent).

EU-weit hat sich der Anteil dieser Altersgruppe mit Hochschulabschluss seit 2002 deutlich erhöht. 2002 waren es nur 23,6 Prozent im EU-Durchschnitt, 3017 schon 39,9 Prozent. Aus Österreich lagen (aufgrund der Umstellung der Zuordnung, Anm.) keine 2002-er Daten vor.

Immer weniger Schulabbrecher

Auf der anderen Seite hat der Anteil der frühzeitigen Schulabbrecher in der EU von 2006 bis 2017 von 15,3 auf nunmehr 10,6 Prozent abgenommen. Kernziel bis 2020 sind 10 Prozent. Österreich lag im Vorjahr mit 7,1 Prozent im besten Viertel der 28 EU-Staaten und hat das Kernziel 2020 mit 9,5 Prozent schon deutlich unterschritten.

Die geringste Schulabbrecher-Rate weist Kroatien mit nur 3,1 Prozent auf, die höchste Quote hat Malta mit 18,6 Prozent.

apa

stol