Montag, 02. März 2015

EU-Staaten begrenzen Verbrauch von Plastiktüten

Plastiktüten schwimmen auf dem Meer oder liegen in Böschungen herum – und schaden der Umwelt. Die EU geht nun dagegen vor und will den Verbrauch begrenzen. Kunden sollen verstärkt für Plastiktüten zur Kasse gebeten werden – sogar Verbote sind möglich.

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Die Europäer sollen künftig deutlich weniger Plastiktüten verbrauchen als bisher. Entsprechende und bereits beschlossene Pläne wollen die für Wettbewerbsfragen zuständigen Minister der Europäischen Union (EU) am Montag bei einem Treffen in Brüssel endgültig absegnen.

Plastiktüten sollen teurer werden

Um weniger leichte Einwegtüten in Umlauf zu bringen, dürfen die EU-Staaten künftig Steuern oder Gebühren auf Beutel erheben. Zudem sollen die Staaten konkrete Ziele zur Verminderung beschließen. Auch nationale Verbote wären dann möglich.

Damit würden viele Verbraucher stärker zur Kasse gebeten. Teilweise müssen Kunden schon heute im Laden geringe Centbeträge für Plastiktüten zahlen, doch häufig sind die Beutel noch gratis.

Jeder Bürger in Europa soll bis Ende 2025 im Schnitt noch 40 Beutel verbrauchen – das wären knapp 80 Prozent weniger als 2010.

dpa

stol