Donnerstag, 30. November 2017

EU und Afrika wollen Zusammenarbeit intensivieren

Die EU und die Staaten der Afrikanischen Union wollen ihre Zusammenarbeit in den nächsten Jahren deutlich intensivieren.

Der Gipfel ging am Donnerstag zu Ende. -  Foto: apa/afp
Der Gipfel ging am Donnerstag zu Ende. - Foto: apa/afp

Zum Abschluss des zweitägigen EU-Afrika-Gipfels in Abidjan einigten sich die Teilnehmer am Donnerstag auf vier Kernbereiche für die künftige Kooperation. Zu ihnen zählen die Migration, die Verbesserung der Sicherheitslage sowie Investitionen in Bildung und nachhaltiges Wachstum.

”Unsere gegenseitige Abhängigkeit war noch nie so stark”, sagte der Präsident von Cote d'Ivoire (Elfenbeinküste), Alassane Ouattara. Bereits am 13. Dezember soll es ein Treffen der sogenannten G-5-Sahel-Gruppe (Tschad, Niger, Mali, Burkina Faso und Mauretanien) in Paris geben, wie der Elysee-Palast mitteilte.

Am Rande des Gipfels hat eine Reihe von Ländern nach Angaben von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron beschlossen, die Opfer von Menschenhändlern aus Libyen herauszuholen. Der Beschluss erfolgte als Reaktion auf Berichte über Sklavenhandel mit Flüchtlingen in dem Land. Die Notfalleinsätze sollten in den „kommenden Tagen oder Wochen stattfinden”, sagte Macron.

apa/ag.

stol