Die Studie des EURAC-Instituts für Public Management „Gemeinsam gesund“ zeigt auf, was die Lebensqualität der Südtiroler beeinflusst – oder anders gesagt: was sie glücklich macht. Doch was gehört zur Lebensqualität und warum spielt Glück darin eine zentrale Rolle? Für den einen ist es die Familie, die Natur, die Arbeit, für den anderen die Kultur, die Bildung. Einige Befragte gaben auch die politische Teilhabe als Quell ihrer guten Lebensqualität in Südtirol an. Vielen ist der Kontakt zu anderen Menschen wichtig, ebenso die Teilnahme am Gemeinschafts- und Vereinsleben. Andere wiederum entziehen sich den Gemeinschaftsregeln, werden zu Aussteigern, um ihr Glück zu finden. Warum ist Glück so schwer zu fassen? Und ist es überhaupt möglich Lebensqualitätsstandards zu bestimmen, die für alle Gültigkeit haben? Auf die Spuren des Glücks begaben sich der Vinschger Siegi Platzer, der seinen Arbeitsplatz in der Bank aufgab und Bergkräuterpflücker wurde, Franz Plörer, Direktor der Stiftung Vital in Bozen und Willibald Ruch, ein Psychologie-Professor, der an der Universität Zürich mit dem Schwerpunkt „Humor“ doziert.Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Vital statt, die an der Studie „Gemeinsam gesund“ beteiligt war. Daraus entstand die Publikation „Gesundheit und Lebensqualität – Ergebnisse einer explorativen Studie mit Entscheidungsträgern in Südtirol und Graubünden“, die im Rahmen des science cafès verteilt wurde.Moderiert wurde der Abend von der Wissenschaftsjournalistin Yvonne Maier vom Bayerischen Rundfunk. Die musikalische Umrahmung betreute DJ Sartini an den Plattentellern, während Karikaturist Rudi die Diskussion mit seinen eigenwilligen Cartoons kommentierte. Eine Zusammenfassung des EURAC science cafès sendet Radio Tandem am darauffolgenden Dienstag um 13.05 Uhr. Den Podcast mit der Gesamtaufnahme des Abends, sowie Videointerviews, Fotos und das Programm mit dem Überblick über alle EURAC science cafès gibt es unter http://sciencecafe.eurac.edu.