Wie aus Spaß Kultur wird und welches Potenzial ein pulsierendes Nachtleben hat, diskutieren die Experten mit dem Publikum beim EURAC science cafè am Mittwoch, 8. Juni ab 20.30 Uhr auf der Turm-Terrasse. Bei Schlechtwetter findet das science cafè intern in den Räumlichkeiten der EURAC statt. Die Underground-, Alternativ- oder Independent- Kultur fasst all jene Aktivitäten zusammen, die sich von der „Hochkultur“ abheben, also experimentelle Ausstellungen, künstlerische Performances, Konzerte und Clubbings. Meist werden sie mit wenig Geld finanziert. Dennoch kann eine derartige Kulturszene die Attraktivität einer Stadt - vor allem wenn sie eine kleinere Universitätsstadt ist - steigern und sogar neue Arbeitsplätze schaffen. Wer promotet die Alternativszene? Riskiert sie durch Subventionen von Seiten der öffentlichen Hand ihre Einzigartigkeit? Was tut sich in Südtirol? Darüber diskutieren am Mittwoch Sebastian Dresel, Beauftragter für Kultur- und Kreativwirtschaften aus Mannheim und die Wienerin Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Mayerhofer. Durch den Abend moderiert der Kulturschaffende Vanja Zappetti aus Bozen. Sie vergleichen dabei auch die Erfahrungen aus Deutschland und Österreich mit der Südtiroler Realität, wo es seit kurzem Initiativen gibt, wie „Save the night life Südtirol“, „SOS BZ – sein ounfoch stuff“ oder Halle 28. Zusätzliche Highlights sind die Live-Cartoons von Rudi und die House-Musik von DJ Mef (DNCNG Crew). Der Eintritt ist frei. Die Science-Talks gibt es auch im Radio: Jeden Dienstag um 13.05 Uhr gibt es auf Radio Tandem eine Zusammenfassung des science cafès. Die Musik der DJs, die auf der Turmterrasse dargeboten wurde, wird immer samstags um 22.35 Uhr gesendet. Mehr Informationen zu den science cafés und das komplette Programm gibt es unter http://tower.eurac.edu.