Samstag, 31. März 2018

Europäische Oster-Versuchungen

Jedes Land hat an Ostern sein traditionelles Gebäck, wofür natürlich jede Hausfrau nochmal ihr ganz eigenes Geheimrezept hütet. Meist sind es einfache Hefegebäcke, die leicht gesüßt zum Frühstück oder Nachmittagskaffee gereicht werden.

Für die Osterzeit gibt es viele leckere Rezepte.
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Für die Osterzeit gibt es viele leckere Rezepte. - Foto: © shutterstock

Im gesamten Tiroler Raum hat der Osterzopf eine lange Tradition. In den leicht gesüßten Hefeteig kommen oft noch Rosinen und kandierte Früchte hinzu, in 3 gleich große Portionen geteilt und zu einem Zopf geflochten: Oft wird der Zopf noch zu einem Kranz weitergeformt. Zusammen mit Kren und Osterschinken wird der Osterzopf bei der Heiligen Messe am Ostersonntag geweiht.

- Foto: Instagram/suessgemacht 

Vinschger „Fochaz“ 

Ein besonderes Rezept ist noch im Vinschgau erhalten geblieben: der „Fochaz“. Der Name stammt vom ladinischen Wort „focaccia“ und ist ein einfaches Fladenbrot, in das manchmal noch Münzen eingebacken oder eingesteckt werden. Wer vom Brot isst, nimmt der Tradition nach einen besonderen Segen in sich auf.

- Foto: burgauner.eu

Die italienische „Colomba“ – der österliche Panettone

Die italienische „Colomba pasquale“ ist der italienische Vertreter des Ostergebäcks: Die Taubenform des Gebäcks soll den Frieden symbolisieren und ist ein einfacher Hefekuchen mit einer Zucker-Eiweiß-Glasur und Mandeln. Manche Rezepte beinhalten auch Rosinen und kandierte Früchte im Teig. Geschmacklich lehnt sich das Gebäck stark an den weihnachtlichen „Panettone“ an.

- Foto: shutterstock 

Spanische „Mona de Pascua“ – bunte Zuckerbombe

Bei der „Mona de Pascua“ gibt es 2 Zubereitungsarten: Die traditionelle Zubereitung sieht die Form eines Riesendonuts vor und wird in der Mitte mit Eiern gefüllt. Da der Kuchen vom Paten an das Patenkind verschenkt wird, hängt die Anzahl der Eier vom Alter des Kindes ab.

Die spätere Form der „Mona de Pascua“ ist mit Schokoladeneiern gefüllt und hat eine Schicht Aprikosenmarmelade, sowie eine Schokoladenglasur. Außerdem wird der Kuchen farbenfroh mit Federn geschmückt.

- Foto: shutterstock

Der griechische „Tsoureki“ – nur echt mit rotem Ei

Beim „Tsoureki“ handelt es sich um ein einfaches Hefegebäck, das eine Kombination aus Brot und Kuchen darstellt. Das Besondere an dieser Tradition ist ein knallrotes Ei, das in eine Mulde in der Mitte des Gebäcks gelegt wird.

- Foto: shutterstock 

„Bugnes“ – Süßes aus der Fritteuse

Bugnes stammen ursprünglich aus Lyon. Die kleinen süßen Bomben aus Hefeteig werden in Frankreich von Karneval bis Ostern gegessen: Das rautenförmige Gebäck, das nach Orangen schmeckt, wird in der Fritteuse gebacken.

- Foto: shutterstock 

stol

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