Dienstag, 25. August 2015

Experte: Gegen rechtsradikalen Kern hilft keine Prävention

Allein mit Prävention kann Rechtsextremisten nach Ansicht des Direktors der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung nicht entgegengewirkt werden.

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Es brauche rechtsstaatliche Mittel, Polizei und die „viel genannte Härte“, sagte Frank Richter am Dienstag im RBB-Inforadio mit Blick auf die rassistischen Ausschreitungen am Wochenende im sächsischen Heidenau. „Wir müssen nüchtern zur Kenntnis nehmen, dass es einen harten, rechtsradikalen, rechtsextremistischen, gewaltbereiten Kern in unserer Gesellschaft gibt, der fast jede denkbare Gelegenheit sucht und nutzt, um den Bedarf an Gewalttätigkeit zu decken.“

Richter forderte Politiker auf europäischer, nationaler, Landes- und kommunaler Ebene auf, Flüchtlinge und Flüchtlingsströme zu ordnen, damit nicht der Eindruck aufkomme, dass sie wie ein Naturereignis über Deutschland kämen. „Das ist Wasser auf die Mühlen von Rechtsextremen.“

dpa

stol