Montag, 26. Februar 2018

Fast die Hälfte der Arbeitslosen in EU von Armut bedroht

Fast die Hälfte der Arbeitslosen in der EU ist von Armut bedroht. Der Durchschnitt der 28 EU-Staaten lag 2016 laut Eurostat bei 48,7 Prozent. Am stärksten betroffen von der Armutsgefahr sind Beschäftigungslose in Deutschland (70,8 Prozent). Das geringste Armutsrisiko gibt es in Finnland und Zypern (je 37,3 Prozent).

Fast die Hälfte der Arbeitslosen in der EU ist von Armut bedroht.
Fast die Hälfte der Arbeitslosen in der EU ist von Armut bedroht. - Foto: © shutterstock

Hinter Deutschland liegen Litauen (60,5 Prozent), Lettland (55,8 Prozent), Bulgarien (54,9 Prozent), Estland (54,8 Prozent), Tschechien (52,3 Prozent), Rumänien (51,4 Prozent) und Schweden (50,3 Prozent). Unter der 50-Prozent-Marke rangieren Spanien (49,4 Prozent), Ungarn (48,2 Prozent), die Slowakei (48,0 Prozent), Österreich (47,3 Prozent), Griechenland (46,9 Prozent), Polen (46,6 Prozent), Italien (46,0 Prozent), Großbritannien (45,9 Prozent), Belgien (45,7 Prozent), Luxemburg (44,9 Prozent), Niederlande und Slowenien (je 44,7 Prozent), Malta (44,2 Prozent), Kroatien (43,4 Prozent), Portugal (41,6 Prozent), Irland (40,8 Prozent), Dänemark (38,6 Prozent), Frankreich (38,4 Prozent), Zypern und Finnland (je 37,3 Prozent).

In den vergangenen zehn Jahren ist die Bedrohung durch Armut für Menschen ohne Arbeit laut Eurostat-Daten kontinuierlich gestiegen – von 41,5 auf 48,7 Prozent. Das Armutsrisiko war für Beschäftigungslose im EU-Durchschnitt mehr als fünf mal so hoch wie bei Menschen mit Arbeit. Dabei sticht wiederum Deutschland am stärksten hervor, während auf der anderen Seite Zypern den geringsten Unterschied aufweist.

apa

stol