Samstag, 02. Juli 2016

FBI vernimmt Clinton in der E-Mail-Affäre

Die wahrscheinliche Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten, Hillary Clinton, ist in der E-Mail-Affäre von der Bundespolizei FBI befragt worden. Wie ihr Sprecher Nick Merrill mitteilte, beantwortete die Ex-Außenministerin am Samstag freiwillig Fragen der Beamten.

Die laufenden Untersuchngen zur E-Mail-Affäre belasten den Präsidentschaftswahlkampf Hilary Clintons stark. - Archivbild.
Die laufenden Untersuchngen zur E-Mail-Affäre belasten den Präsidentschaftswahlkampf Hilary Clintons stark. - Archivbild. - Foto: © APA

Clinton hatte als Außenministerin auch dienstliche E-Mail-Korrespondenzen über ihren privaten Server abgewickelt. Das FBI untersucht, ob sie auch geheime Informationen verschickt oder empfangen hat. Damit hätte sie Gesetze gebrochen und könnte angeklagt werden.

Vernehmung dauert dreieinhalb Stunden

Das gilt zwar als wenig wahrscheinlich, aber die laufende Untersuchung belastet Clintons Wahlkampf stark. So ist ihr voraussichtlicher republikanischer Rivale im Präsidentschaftsrennen, Donald Trump, sogar so weit gegangen, eine Gefängnisstrafe für sie zu fordern.

Die Vernehmung am Samstag fand im FBI-Hauptquartier statt und dauerte nach Medienberichten dreieinhalb Stunden.

dpa

stol