Es handele es sich nicht um Sponsoring, sondern um ein echtes Kulturmäzenatentum, unterstrich Alemanno. Es werde nur an der Seite des Brunnens ein Schild geben, das anzeige, wer für die Arbeiten bezahle.Auch das bröckelnde Wahrzeichen Roms, das Kolosseum, soll mit privatem Geld saniert werden. Der Luxusgüter- und Schuh-Unternehmer Diego Della Valle (Tod's) stellt 25 Millionen Euro bereit – und darf dafür 15 Jahre lang mit seinem Firmenlogo am Amphitheater werben.Der Start der Arbeiten zieht sich seit langem unter anderem wegen Streitereien um die Auftragsvergabe hin.Beim Trevi-Brunnen werde es schneller gehen, versprach Alemanno. Eine Ausschreibung sei nötig, und möglicherweise werde es Rechtsmittel derjenigen geben, die den Austrag nicht bekämen. Doch maximal werde das sechs bis acht Monate kosten.Alemanno warb auch gleich um weitere private Beteiligungen. „Ich bekräftige meinen Appell für die Restaurierung des Augustusmausoleums. Dafür brauchen wir zwölf Millionen Euro“, sagte Alemanno.Acht Millionen Euro seien gesichert, aber vier Millionen Euro fehlten noch. Angesichts klammer Kassen hat Italien zunehmend Mühe, seine immensen Kulturschätze zu unterhalten.dpa