Donnerstag, 26. September 2019

Fessel mich...

…sagt der Zuhörer zu uns als Redner.

Doch was folgt sind die üblichen Floskeln und der Einheitsbrei den wir schon zu oft gehört haben. Woran das liegt?

Falle 1: Nur nichts riskieren

Wir bedanken uns ausschweifend für die Einladung, dafür, dass alle gekommen sind und selbstverständlich am Schluss für die Aufmerksamkeit. Wir begrüßen ausführlich und langatmig alle Ehrengäste. Alle paar Minuten kündigen wir das Ende unserer Rede an und dass wir uns kurzhalten werden. So haben wir es bei anderen gelernt und so langweilen wir unser Publikum garantiert zu Tode.

Falle 2: Der Informationstsunami

Wenn wir einen Fachvortrag aufbauen, schaufeln wir gerne alles, was wir dazu wissen in die Rede hinein. Für den Empfänger sind die Datenmengen deshalb viel zu groß. Weiße Fahnen aus den Köpfen der Zuhörer sind die Folge.

Falle 3: Stimmbogen nach oben

Der häufigste Sprechfehler ist, dass wir mit der Stimme oben bleiben. Somit können wir keine Pausen machen und verstricken uns in langen  Sätzen, die dann mit „uuund“, „ähhm“ oder „ähhh“ verbunden werden müssen. Den Zuhörer geht es übrigens ähnlich. Solange wir keinen Punkt sprechen, können sie das Gehörte nicht verarbeiten. Irgendwann wird das zu viel und sie steigen aus.

Es braucht Salz in der Redesuppe. Wie Sie Ihr Publikum mit einfachen Mitteln fesseln erfahren Sie  HIER.

stol