Montag, 05. Oktober 2015

Fire and More: Von Dach bis Keller auf Wärme eingestellt

Dieser Sommer war heiß und noch sind die ersten kühlen Tage eine Wohltat. Noch, wohlgemerkt.

Denn der nächste Winter kommt bestimmt – und mit ihm der Wunsch nach einem behaglichen Wohngefühl in den eigene vier Wänden. Hier einige Tipps, wie Sie ihr Zuhause kostensparend auf eine ganz neue „Wohlfühlstufe“ bringen. Mit dem Temperaturempfinden ist das so eine Sache:

Was der/die eine als angenehm empfindet, ist für andere zu warm oder zu kalt.Oft muss es gar nicht einmal die Raumtemperatur sein, auch kalte Wände, undichte Fenster oder sogar ein kühler Fußboden kann einem den Schauer über den Rücken treiben und zu Hausmitteln wie Tee, Decken oder dicken Patschen zwingen. Oder die Heizung hinauf drehen lassen, so dass bei der Abrechnung der Heizkosten die böse Überraschung folgt. Denn in Zeiten steigender Energiepreise kann schon ein Grad mehr Raumtemperatur zum teuren Griff in die Brieftasche werden.

Insofern sollte man bereits bei der Zimmertemperatur einige grundlegende Regeln befolgen: Die empfohlene Zimmertemperatur im Wohnzimmer liegt zwischen 21° und 23° Celsius. Mit dieser Temperatur sind die Heizkosten im Winter nicht zu hoch, die Wohnung aber auch nicht zu kalt. Kinderzimmer allerdings sollten etwas wärmer eingestellt werden als das Wohnzimmer. Die empfohlene Zimmertemperatur liegt hier bei ungefähr 23° Celsius. Besonders wenn die Kinder noch klein sind, sollte die Temperatur angepasst werden.

Ebenfalls konstante 23° Celsius empfehlen Experten in Badezimmern. Eine Sauna aus dem heimatlichen „Wellnessbereich“ zu machen ist ebenso falsch wie etwa ein kaltes Bad erst aufwärmen zu müssen. Überhaupt sollte man dies bei allen Wohnbereichen bedenken: Wenn Sie über Nacht oder tagsüber gar nicht in Ihrer Wohnung sind, sollten Sie trotzdem die Heizung nicht ganz abschalten. Heizkosten werden so nicht eingespart, da zum Aufheizen eines ausgekühlten Hauses besonders viel Energie benötigt wird. Dies gilt übrigens auch für die weiteren Wohnbereiche – nämlich dort, wo man fast am meisten Stunden am Tag verbringt: in der Küche und im Schlafbereich.  Experten raten hier zu konstanten 18° bis 19° Celsius. Denn sowohl durch die Kochgeräte  wie auch durch die Eigenwärme wärmen sich diese Räume bei Gebrauch sozusagen von selbst auf.

 Gut gedämmt ist halb gespart

Um Heizkosten zu sparen, reicht es oftmals nicht aus, nur die Thermostate herunterzudrehen oder auf hochwertig Heizmethoden wie Pelletheizungen zu setzen. Viele Verbraucher wollen weiterreichende Maßnahmen ergreifen, um langfristig Kosten zu sparen – zum Beispiel durch eine Sanierung. Der deutsche Verband Privater Bauherren hat beispielsweise in Rahmen einer Studie herausgefunden, dass knapp über 70 Prozent der Neubauten durch fehlerhafte Planung und handwerklich schlechte Arbeit energetische Mängel aufweisen. Aufschluss über Wärme-Lecks am Haus gibt etwa eine Thermografie. Dabei werden durch Wärmebildkameras Bilder angefertigt, die zeigen, wo am Haus zu viel Wärme nach außen entweicht und wo das Haus demnach besser gedämmt werden muss.

Klassische „Energieverlustträger“ sind übrigens Fenster und Türen. Doppelverglaste Fenster sind zwar in vielen modernen Häusern längst Standard. Aber schon bei älteren Modellen kann der Energieverlust hoch sein. Der optimale Weg ist insofern, alte Fenster  prinzipiell auszutauschen. Dabei sollte man nicht allzu sparsam denken, sondern in hochwertige Fenster investieren und sich für Modelle entscheiden, die technisch auf dem neuesten Stand sind. Empfehlenswert sind dabei Modelle mit metallisch beschichteten Scheiben, deren Zwischenraum zudem mit Edelgas gefüllt ist. Entscheidend ist – sowohl bei Fenstern und Türen – auch der 

stol