Donnerstag, 07. März 2019

Fischgerichte am Freitag: So kam der Stockfisch nach Südtirol

An den Freitagen in der Fastenzeit wird traditionell kein Fleisch gegessen. Stattdessen hat sich Fisch als Alternative etabliert. Ein bekanntes Gericht, das in der Fastenzeit gerne zubereitet wird, ist das Bozner Stockfisch-Gröstl.

Als im 18. Jahrhundert schließlich die Kartoffel in Tirol Einzug hielt, entstand ein neues Gericht: Das Stockfisch-Gröstl. - Foto: STHeute
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Als im 18. Jahrhundert schließlich die Kartoffel in Tirol Einzug hielt, entstand ein neues Gericht: Das Stockfisch-Gröstl. - Foto: STHeute

Bereits im 15. Jahrhundert tauchte der Stockfisch in heimischen Gerichten auf – gesalzen und getrocknet war er in den Berggebieten die einzige Möglichkeit, in den Wintermonaten an Fisch zu kommen. Doch eigentlich stammt der Fisch gar nicht aus Südtirol: Die Historikerin Barbara Denicoló erklärt im Beitrag der Sendung „Südtirol Heute“, wie der Stockfisch, der eigentlich aus Nordeuropa stammt, über Venedig ins historische Tirol kam.

Als im 18. Jahrhundert schließlich die Kartoffel in Tirol Einzug hielt, entstand ein neues Gericht: Das Stockfisch-Gröstl. Luis Agostini aus Bozen hat das Rezept von seinem Vater, der es bereits vor 60 Jahren gleich zubereitet.

stol

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