Freitag, 21. August 2015

Flüchtlinge: Mazedonien lässt nur noch „Verletzliche“ ins Land

Mazedonien hat seine Grenze zu Griechenland praktisch dicht gemacht und lässt nur noch vereinzelt „verletzliche“ Flüchtlinge ins Land.

Foto: © APA/EPA

Eine „begrenzte Zahl“ Einwanderer aus „verletzlichen Kategorien“ würden hereingelassen und versorgt – soweit dies die Kapazitäten des Landes zuließen, teilte das Innenministerium am Freitag mit.

Kurz nach der Erklärung durften einige hundert Menschen, meist Familien und Schwangere, die Grenze passieren. In den vergangenen 24 Stunden seien 181 Einwanderern Reisepapiere ausgehändigt worden, teilte das Innenministerium weiter mit. Die meisten kamen aus Syrien.

Mehr als 3.000 Menschen stecken teils seit Tagen im Niemandsland fest. Bisher hatte die Regierung in Skopje täglich im Schnitt 1.300 Flüchtlinge ins Land gelassen und mit Papieren für die Zugfahrt nach Serbien ausgestattet, von wo es weiter Richtung EU gehen soll. Am Donnerstag hatte die Regierung dann den Ausnahmezustand verhängt und Bereitschaftspolizisten an die Südgrenze geschickt.

apa/afp

stol